Lucie-Kölsch-Musikschule: Neue Räume sollen nach Wormser Musikern benannt werden
Unterlagen über Opernsängerin Henny Trundt erhalten
Renate Bayer (Mitte) und Dr. Jörg Koch (rechts) überreichten Fotos, Presseartikel und weitere Unterlagen von Henny Trundt an Wolfgang Neidhöfer (links). Foto: BB
In etwa einem halben Jahr soll die Lucie-Kölsch- Musikschule ihr neues Domizil in der Valckenbergstraße beziehen. Dr. Jörg Koch, Mitglied im Kulturausschuss des Wormser Stadtrats, regte gegenüber Wolfgang Neidhöfer, Leiter der Musikschule, an, nach Möglichkeit einige Räume im neuen Gebäude nach Wormser Musikern zu benennen. Einer breiten Öffentlichkeit bekannt sind Friedrich Gernsheim (1839-1916), Rudi Stephan (1887-1915) und Hans Kummer (1880-1966), nach denen bereits Straßen im Westend benannt sind. Von Bedeutung war ebenso der Komponist Manfred Heyl (1908-2001).
Gefragte Opernsängerin
Doch in Worms wurde auch eine einst international gefragte Opernsängerin geboren: Henny (Henriette) Trundt (1897-1998), die nach ihrem Debut am Mainzer Theater in den 1920/30/40er Jahren an den bedeutendsten Opernhäusern Europas engagiert war und dort vor allem Wagner-Rollen verkörperte. Renate Bayer, ehemalige Inhaberin der afa-Passage, deren Mann ein Neffe der Operndiva war, überreichte gemeinsam mit Jörg Koch Fotos, Presseartikel und weitere Unterlagen von Henny Trundt an Wolfgang Neidhöfer. Der Leiter der Musikschule zeigte sich begeistert und nahm die Anregung zur Bennenung eines Raumes nach der Sängerin dankbar auf.