
So wie in Worms gingen am Freitagmorgen in über 110 Ländern Schülerinnen und Schüler auf die Straße, um für den Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen sowie den Klimaschutz zu demonstrieren.
In Anbetracht des teilweise erhobenen Vorwurfs des „Schule schwänzens“ werden die internationalen Schülerstreiks durch von bislang rund 19.000 deutschsprachigen Wissenschaftlern mittels einer Stellungnahme moralisch unterstützt: „Die derzeitigen Maßnahmen zum Klima-, Arten-, Wald-, Meeres- und Bodenschutz reichen bei weitem nicht aus“, begleiten die sogenannten„Scientists for Future“ die Demos junger Menschen mit Wohlwollen.
Rasches Handeln gefordert
Nur wenn rasch und konsequent gehandelt werde, könne die Erderwärmung begrenzt, das Massenaussterben von Tier- und Pflanzenarten aufgehalten, die natürlichen Lebensgrundlagen bewahrt und eine lebenswerte Zukunft gewonnen werden. „Genau das möchten die jungen Menschen von ‚Fridays for Future‘ erreichen. Ihnen gebührt unsere Achtung und unsere volle Unterstützung“, so die gemeinsame Stellungnahme der sogenannten „Scientists for Future“ zu den Protesten für einen besseren Umwelt- und Klimaschutz.
Weitere Aktionen möglich
„Wir Kinder sollten das nicht tun müssen. Aber da sonst fast niemand etwas tut und unsere Zukunft in Gefahr ist, haben wir das Gefühl, weitermachen zu müssen“, deuten die Veranstalter auf Ihrer Instagram-Seite mit einem Zitat der schwedischen Klimaaktivistin Greta Thunberg an, weitere Aktionen in Betracht zu ziehen.
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