ebwo: Auf der Kompostanlage wird genauer hingeschaut
Unterstützung beim Erhalt
Plastiksäcke, Balken, Coffee-to-Go-Becher - vieles findet sich beim abgeladenen Grünabfall auf der Kompostanlage, dass nicht hineingehört. Foto: ebwo AöR
Bei der Annahme von Grünabfall auf der Kompostanlage der Entsorgungs- und Baubetrieb AöR (ebwo) der Stadt Worms wird aktuell der Fokus auf die „Reinheit“ des angelieferten Grünschnitts gelegt.
Leider wurde in der letzten Zeit festgestellt, dass der Grünschnitt immer wieder verunreinigt auf der Anlage ankommt. Der dadurch entstandene Sortieraufwand führt zu starken Beeinträchtigungen der betrieblichen Abläufe. Aus diesem Grund wird die Annahmekontrolle ab sofort stark verschärft. Anlieferungen von Gartenabfällen, die mit Fremdstoffen verschmutzt sind, werden zukünftig zurückgewiesen.
Die ebwo AöR bittet deshalb alle Kunden beim Aufladen des Grünschnitts oder Laubs auf höchste Reinheit zu achten. Ein Nachsortieren auf der Anlage ist nicht möglich. Auf der Kompostanlage wurden im letzten Jahr über 7.000 m3Kompost erzeugt und verkauft. Der Kompost wird von der Landwirtschaftlichen Untersuchungs- und Forschungsanstalt aus Speyer (LUFA) regelmäßig auf die Einhaltung der Vorgaben der Düngemittelverordnung untersucht. Kürzlich wurde wieder Kompost frisch abgesiebt. Dieser kann aktuell erworben werden.
Auf der Wormser Kompostanlage wurden 2021 wieder über 30.000 m3 Grünschnitt zu hochwertigem Wormser Kompost verarbeitet. Um weiterhin eine hohe Qualität des bei den Bürgern/innen, Landwirten und Winzern beliebten Bodenverbesserers zu gewährleisten, darf der dafür genutzte Grünabfall keinerlei Fremdstoffe wie z. B. Folien, Blumentöpfe, Zigarettenkippen, Steine oder Bauholz enthalten.
Bei Fragen zur Kompostanlage
Die Abfallberatung der ebwo AöR steht unter den Rufnummern 0 62 41/ 91 00 -70 oder -72 zur Verfügung. Weitere Informationen finden Interessierte auch online unter www.ebwo.de, unter der Rubrik „Abfallentsorgung & Recycling/Kompostanlage“.