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  • Fr., 17. April 2020, 13:50 Uhr
    WORMS: Startschuss für die Beantragung von Zuwendungen ist gefallen

    Unterstützung für Kulturschaffende

    Seit den Ostertagen sind schon über 50 Prozent der angestrebten Spendensumme erreicht worden. Über 3.000 Euro sind bereits auf dem Spendenportal eingegangen. Die Gelder sollen Selbstständigen, Freiberuflern, Künstlern aus der Wormser Kultur- und Kreativwirtschaft, die durch die Corona-Krise Einbußen erlitten haben, in Form von Zuwendungen zu Gute kommen.
    Die Spendenaktion wird auch aus der Landes- und Bundespolitik unterstützt.

    Parteiübergreifende Unterstützung
    In einer gemeinsamen Erklärung betonen der Bundestagsabgeordnete Jan Metzler (CDU) sowie die Landtagsabgeordneten Stephanie Lohr (CDU) und Jens Guth (SPD): „Die Corona-Krise trifft auch die Wormser Künstler sowie einige Vereine und Kultureinrichtungen besonders hart. Es ist für uns selbstverständlich, diese Spendenaktion gemeinsam und parteiübergreifend zu unterstützen“.
    „Es ist schön zu sehen, dass es unter den Wormser  so viel Solidarität mit unseren Kulturschaffenden gibt. Dafür unseren herzlichen Dank!“, so die Initiatoren der Aktion Petra Christina Schmitt und Ralf Ruff.

    Zuwendung beantragen
    Ab Dienstag, dem 21. April, können betroffene Wormser Kulturschaffende über einen Link auf der Spendenseite https://www.gofundme.com/f/unterstutzung-fur-wormser-kulturschaffende oder direkt über die Internetseite der Kulturkoordination der Stadt Worms eine finanzielle Zuwendung beantragen.
    Die Unterstützung beträgt 350 Euro je genehmigtem Antrag. Die Verteilung der Spendengelder orientiert sich an ähnlichen Aktionen wie in Dresden. „Leider können nur so viele Mittel vergeben werden, wie wir eingesammelt haben. Um die Gelder fortlaufend vergeben zu können, werden die Spenden, nach dem First-Come-First-Served-Prinzip verteilt.“, erläutert Ralf Ruff die Auszahlungsmodalitäten. Das gesamte Vergabeverfahren orientiert sich an ähnlichen Aktionen.
    Das von Sylvia Richter-Kundel, Vorsitzende des BBK (Berufsverband Bildender Künstler), angeregte “Überbrückungsgeld“ von 400 Euro für zwei Monate, wie es das Land Sachsen-Anhalt vorsieht, können die privaten „Spendensammler sicher nicht erfüllen. Aber die Spendenaktion und die damit verbunden Zuwendungen sind als Zeichen der Solidarität und Wertschätzung gegenüber den Künstlern gedacht und leisten sicher einen kleinen Beitrag, um die Folgen der Corona-Krise abzufedern.
    „Natürlich kann weiterhin gespendet werden und sollten die 6.000 Euro geknackt werden, würde uns das sehr freuen! Je mehr Spenden wir sammeln, desto mehr Künstler können wir unterstützen“, verleiht Petra Christina Schmitt ihrer Hoffnung auf die weitere Spendenbereitschaft der Wormser Ausdruck.

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