Klinikum Worms: 14-jähriger Max übergibt 620 Euro an Professor Dr. Heino Skopnik
Unterstützung für Mukoviszidose-Patienten
Arzthelferin Katja Eitelmann, Oberärztin Tina Teßmer, Max Schöfer und Prof. Dr. Heino Skopnik bei der Spendenübergabe
Als der kleine Max Prof. Dr. Heino Skopnik stolz seinen dicken Bündel Geldscheine übergibt, treffen zwei Altbekannte aufeinander. Denn Max und der Chefarzt der Kinderklinik des Wormser Klinikums kennen sich schon über ein Jahrzehnt, wie Skopnik berichtet: „Max, der an Mukoviszidose erkrankt ist, und ich kennen uns schon seit seiner Geburt“. Jetzt ist Max Schöfer 14 Jahre alt und kommt nach den Sommerferien in die neunte Klasse. Heute ist er nicht als Patient, sondern als Glücksbote zum Chefarzt der Kinderklinik gekommen. Beim diesjährigen Rheinradeln am 6. Mai hat Max gemeinsam mit seiner Familie einen Verkaufsstand in Alsheim initiiert und dort fleißig Getränke, Kuchen und Lose verkauft. Insgesamt sind so knapp 2.000 Euro zusammengekommen, von denen ein Teil der Mukoviszidose-Ambulanz der Kinderklinik zugute kommt. Insgesamt kann sich Prof. Dr. Skopnik über 620 Euro freuen. Den anderen Teil hat Max der Mukoviszidose-Forschung in Bonn übergeben.
Dass Max dem Team rund um Skopnik in all den Jahren ans Herz gewachsen ist, ist bei der Übergabe des Spendenumschlags nicht zu übersehen. „Ich weiß noch ganz genau, wie Max damals als kleines Kind schon einmal im Rahmen einer Spendenaktion in der Zeitung gewesen ist“, erinnert sich der Chefarzt an die vergangenen 14 Jahre, in denen er unter anderem in Max Schule zu Gast gewesen ist, um einen Vortrag zum Thema Mukoviszidose zu halten. „Max ist übrigens ‚Wiederholungstäter‘ und unterstützt unsere Ambulanz schon zum vierten Mal. Ich finde das richtig toll“, ergänzt der Mediziner.