Sa., 26.09.2026
Die Gratiszeitung für Worms und das Nibelungenland
  • Startseite
  • Sport
  • Termine
  • Stellenmarkt
  • Mo., 20. Juni 2016, 16:40 Uhr
    Tunnel Neuhausen: Verwaltung prüft weitere Varianten / Ergebnisse im Oktober erwartet

    „Untersuchungen abwarten, statt Maximalforderungen stellen”

    „Wir prüfen alle technisch und finanziell in Frage kommenden Varianten für den Tunnelumbau“, bekräftigen Oberbürgermeister Michael Kissel und Baudezernent Uwe Franz das Ergebnis der letzten Beratungen in der gemeinsamen öffentlichen Sitzung von Haupt- und Finanz- und Bauausschuss mit dem Ortsbeirat Neuhausen. „Bei allem Verständnis für wünschenswerte Maximalforderungen sollte das Ergebnis dieser vertiefenden Untersuchung abgewartet werden“, erklärt OB Kissel mit Blick auf die Diskussion im Ortsbeirat Neuhausen.

    Am Ende der gemeinsamen öffentlichen Sitzung der beteiligten Gremien hatte der Stadtchef vorgeschlagen, in Abstimmung mit der Deutschen Bahn AG eine weitere Variante mit einem von der Fahrbahn und vom Gehweg abgetrennten, nicht überfahrbaren Radstreifen und einem verbreiterten Querschnitt des Tunnelneubaus untersuchen zu lassen und zudem eine 3D-Visualisierung der in Frage kommenden Varianten in Auftrag zu geben. „Diese Aufträge werden wir jetzt erteilen, aber die Bearbeitung erfordert angesichts der Komplexität der technischen Fragen einige Zeit “, berichtet OB Kissel. Er rechnet damit, dass die Ergebnisse im Oktober den Gremien und der Öffentlichkeit vorgestellt werden können und dann auch die damit verbundenen finanziellen Auswirkungen ermittelt sind.

    Die Erarbeitung einer weiteren Variante muss sowohl die bahntechnischen Anforderungen als auch die Anschlussbedingungen der Gaustraße auf beiden Seiten des Tunnelbauwerks berücksichtigen und klären, ob die Verbreiterung des Querschnitts höhere statische Aufwendungen und Kostensteigerungen zur Folge hat. Klar ist seitens der Verwaltungsspitze, dass der Radsteifen auf jeden Fall getrennt vom Fußgängerweg anzuordnen ist. „Eine gemeinsame Führung von Fußgängern und Radfahrern kommt aufgrund der gegenseitigen Gefährdung nicht in Betracht“, bekräftigt OB Kissel. Das Gefahrenpotenzial bei einer gemeinsamen Führung von Fußgängern und Radfahrern sei bei Weitem höher als bei der Konstellation Radfahrer/Kfz-Verkehr, ergänzt der Baudezernent.

    Mit der 3D-Visulalisierung soll schließlich eine für die Beschlussgremien und die Öffentlichkeit transparente und anschauliche Darstellung der möglichen Lösungen erreicht werden. „Damit gehen wir dann auch in eine Einwohnerversammlung“, kündigt OB Michael Kissel an.

    Beitrag aus der Rubrik

    » Worms und Ortsteile
    Anzeige Reifen Mast KN10123Anzeige Platten NOLLAnzeige Online StellenmarktAnzeige VHS
    Anzeige TicketshopAnzeige AmtsblattAnzeige Cecil Cycle KN18256
    Anzeige Tip SüdhessenAnzeige das WormserAnzeige 3 Füller 1