KATHOLISCHER KIRCHENCHOR: Heilig-Kreuz und St. Bonifatius auf großer Fahrt
Unvergessliches Erlebnis
Der katholische Kirchenchor Heilig-Kreuz/St. Bonifatius verbrachten zwei unvergessliche Tage in Erfurt.
Der katholische Kirchenchor Heilig-Kreuz/St. Bonifatius Worms-Horchheim/Weinsheim begab sich auf eine große Zweitagesfahrt. Los ging es am vergangenem Samstag in der Frühe mit dem Reisebus nach Erfurt. Dort wollte man den ehemaligen Pfarrer und jetzigen Bischof von Erfurt, Dr. Ulrich Neymeyr, besuchen. Nach Ankunft und Einchecken im Hotel war Gelegenheit einen ersten Eindruck von der Landeshauptstadt Thüringens zu gewinnen. Bereits um 14 Uhr war die Domführung mit dem Bischof angesagt. Bischof Neymeyr persönlich führte die Gruppe aus dem Wonnegau. Mit den Sängerinnen und Sängern war eine Schar Fans des Chores und des Bischofs angereist. Zum Abschluss der Domführung ließ es sich der Chor nicht nehmen, zu Ehren der Gottesmutter im Erfurter Mariendom den Lobgesang zu Maria von H. P. Haller, das Ave Maria von Händel, Gott hat mir längst einen Engel gesandt sowie Meine Seele ist stille in Dir, zu singen. Anschließend führte Bischof Neymeyr die Gruppe durch die Stadt. Die Gedenk- und Bildungsstätte Andreasstraße, ein ehemaliges Stasi-Gefängnis, die heute über Haft, Diktatur und Revolution in Thüringen von 1949 bis 1989 informiert, durfte nicht ausgelassen werden. Weiter ging es an diversen Sehenswürdigkeiten vorbei bis zu der berühmten Krämerbrücke.
Abschluss des Tages
Den Höhepunkt der Reise bildete am Sonntag das Hochamt im Dom. Bischof Neymeyr feierte im vollbesetzten Hohen Chor den Gottesdienst. Konzelebranten waren zusammen mit zwei Priestern aus Erfurt auch die mitgereisten Geistlichen aus dem Eisbachtal, Geistlicher Rat Pfarrer Johannes Kratz und Kaplan Simon Krost. Der Chor sang unter der Leitung von Christopher Michel begleitet an der Domorgel von Thomas Lochbrunner. Zum Einzug erklang das Präludium in F von Johann-Ludwig Krebs. Vom Chor vorgetragen wurden Kyrie und Agnus aus der Messe in C von Richard Burzynski, das Halleluja – Coda, Lobe den Herrn meine Seele und Blessing of Aron. Allein Gott in der Höh sei Ehr, Nun danket alle Gott und der Geist des Herrn erfüllt das All wurden zusammen mit der Gemeinde im Wechsel gesungen. Der Organist spielte zum Auszug das Postilude alla Giga von Robert Jones. Ein gemeinsamenes Mittagessen mit dem Bischof und seiner Schwester, die während seiner Dienstzeit im Eisbachtal selbst Sängerin des Chores war, bildete den Abschluss des Tages in Erfurt. Für alle Beteiligten war diese Fahrt ein unvergessliches Erlebnis mit bleibenden Erinnerungen an die Begegnung mit ihrem ehemaligen Seelsorger.