Abordnung der CDU-Stadtratsfraktion besucht die Westend Grundschule
Unzulässige Raumausstattung beklagt
Im Rahmen ihrer Schulbesuche trafen sich die CDU-Stadtratsmitglieder Barbara Wirth, Dr. Klaus Karlin, Adolf Kessel (MdL) und Raimund Sürder mit der Schulleiterin der Westend-GS, Anja Heer, und ihrer Konrektorin Sabine Teigland, um die aktuelle Entwicklung der Schule zu diskutieren.
Die Leitgedanken der Schule sind auf ihrer homepage im Internet zu finden: „Pädagogik in der heutigen Zeit bedeutet, die Kinder dort abzuholen, wo sie stehen - und sie stehen mitten in einer Welt, die ihnen alles anbietet, was sie zu bieten hat – im positiven oder negativen Sinn.
Ob wir es gut finden oder nicht – wir dürfen es nicht "der Straße" überlassen, unseren Kindern den Umgang mit den Mitmenschen, dem Computer, dem Internet, dem Fernsehen, aber auch mit der Umwelt, der Nahrung, der Kunst, der Literatur und anderen Bereichen beizubringen. In immer stärkerem Maße sind wir gefordert, die Sinne der Kinder zu entwickeln, ihre Wahrnehmung zu schulen, damit unsere Schüler überhaupt in der Lage sind, Alternativen zu erkennen, sich anders und bewusst für oder gegen etwas zu entscheiden und Prioritäten zu setzen.
Dieser Aufgabe können wir nur gerecht werden, wenn wir zusammen in einem Team arbeiten. Nur Schule und Elternhaus gemeinsam können dabei den größten Erfolg erlangen.“
Diese Grundschule beklagt allerdings ihre unzulängliche Raumausstattung. Sie ist zwar in einem guten baulichen Zustand, beherbergt allerdings 427 Schüler in 18 Klassen, von denen etwa 40 Prozent einen Migrationshintergrund haben. Für alle fehlen Kursräume und auch ein Mehrzweckraum. Der ursprünglich vorhandene Mehrzweckraum muss inzwischen umgebaut werden, damit 2 dringend notwendige Klassensäle entstehen. Gerade für die Integrationsarbeit – auch für die Kinder mit Migrationshintergrund – sind weitere Gruppenräume erforderlich. Und falls im kommenden Schuljahr eine weitere Klasse gebildet werden kann, braucht die Schule einen weiteren Klassensaal.
Die vom Oberbürgermeister Michael Kissel ins Gespräch gebrachte Westend-Schwerpunkt-Grundschule war niemals mit der Schulleitung abgesprochen, was die CDU-Mitglieder sehr ins Grübeln brachte. Schon immer aber werden Kinder mit Beeinträchtigungen im Westend beschult, wenn die Lehrkräfte hierbei die Aufgaben lösen können und nicht überfordert sind. Bei schwerwiegend betroffenen Kindern fehlt allerdings die notwendige und dringend geforderte Aus- und Fortbildung der Lehrkräfte, um diesen neuen Herausforderungen gerecht werden zu können.
Dr. Klaus Karlin bedankt sich bei den Schulleiterinnen für die Gesprächsbereitschaft und Informationen, die mit Sicherheit in die weitere kommunalpolitische Arbeit der Wormser CDU einfließen wird.