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  • Mi., 04. März 2020, 18:34 Uhr
    KLINIKUM WORMS: Vorübergehende Zeltlösung zur Abklärung von Erkältungskrankheiten und Atemwegsinfektionen / Einschränkung der Besuchszeiten

    Update zum Coronavirus

    Das Klinikum Worms unternimmt weitere Maßnahmen zur Eindämmung des neuartigen Coronavirus: Ab Donnerstag, dem 5. März, stehen vor dem Haupteingang des Mutter-Kind-Zentrums Diagnostik- und Untersuchungszelte zur Verfügung. Patienten mit Infektzeichen, die nach Rücksprache mit dem Hausarzt eine klinische Abklärung erfordern, werden gebeten, sich in der Zeit von 10 bis 22 Uhr zur weiteren Diagnostik direkt zur Untersuchungseinheit auf dem Vorplatz des Mutter-Kind-Zentrums zu begeben. Außerhalb dieser Zeiten sind die Patienten aufgefordert, sich an der Information am Haupteingang zu melden. Erster Ansprechpartner bei einem potenziellen Verdacht auf eine Infektion mit dem neuen Coronavirus ist nach wie vor der Hausarzt, der zur Abklärung erster Symptome zunächst telefonisch kontaktiert werden sollte.

    Übergangslösung

    „Die Untersuchungszelte sind allerdings nur eine Übergangslösung“, berichtet Klinikum-Geschäftsführer Bernhard Büttner. „Unser Ziel ist es, möglichst zeitnah eine Containerlösung zu errichten, an deren Realisierung wir aktuell mit Hochdruck arbeiten. Aufgrund angepasster Lieferzeiten seitens des Herstellers erfolgt die Aufstellung der Untersuchungscontainer allerdings leider erst später als ursprünglich geplant. Aktuell gehen wir davon aus, dass die Lieferung der Container innerhalb der nächsten 14 Tage erfolgt“, so Büttner weiter.

    Anpassung der Besuchszeiten

    Als Ergänzung zu den bisher getroffenen Maßnahmen erfolgt außerdem eine Anpassung der Besuchszeiten: „Wir haben die Anzahl der Besucher für alle isolierten Patienten ab sofort auf eine Besuchsperson pro Tag beschränkt. Darüber hinaus ist auch die Bevölkerung aufgerufen, die Besuche in unserem Klinikum allgemein auf ein Minimum zu reduzieren“, erklärt der Klinikchef. Wie bereits berichtet, ist am vergangenen Wochenende eine erste Patientin positiv auf das Coronavirus im Klinikum Worms getestet worden. Die jeweiligen Mitarbeiter, die die entsprechende Erstbefragung- bzw. Diagnostik der Patientin vorgenommen haben, wurden im Anschluss routinemäßig und entsprechend den Richtlinien des Robert Koch-Instituts bzw. Gesundheitsamts auf eine Infektion mit dem Coronavirus getestet. Die genommenen Abstriche erwiesen sich hierbei als negativ.

    Die betroffenen Mitarbeiter befinden sich derzeit – ebenfalls entsprechend der offiziellen Richtlinien – in einer 14tägigen häuslichen Kontaktreduktion. Hierbei handelt es sich um eine reine, bundesweit geltende Standardmaßnahme seitens des Robert Koch-Instituts.

    Tagesaktuelle Informationen zum neuartigen Coronavirus werden auf der Website des Gesundheitsministeriums unter https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus.html zur Verfügung gestellt.

    Zudem existieren mehrere Hotlines, die bundesweit über den Coronavirus informieren:

    Wer Sorge hat, sich mit dem Coronavirus infiziert zu haben, wird gebeten, sich telefonisch mit seinem Hausarzt in Verbindung zu setzten, oder die Nummer des ärztlichen Bereitschaftsdienstes 116117 zu wählen.Unabhängige Patientenberatung Deutschland – 0800 011 77 22
    Einheitliche Behördenrufnummer – 115 (www.115.de)
    Bundesministerium für Gesundheit (Bürgertelefon) – 030 346 465 100

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