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  • Di., 02. September 2014, 12:47 Uhr
    Kriegsgräberfürsorge und zukunftsweisende Jugendarbeit

    VDK: Neuer Kreisbeauftragter

    Landrat Ernst Walter Görisch (2.v.r.) und Ulrich Johann (r.) dankten Werner Kesselring (l.)  und Otto Krämer (3.v.l.) für das ehrenamtliche Engagement. Andreas Wiesner (2.v.l.) ist neue Kreisbeauftragter des VDK.VDK


    „Große Tradition ist es im Landkreis Alzey-Worms, die Kriegsgräberfürsorge zu unterstützen. Dies ist eine wichtige Aufgabe.  Regelmäßig erzielen wir hervorragende Sammelergebnisse bei den Haussammlungen. In den vergangenen Jahren belegte unser Landkreis innerhalb des Bezirksverbandes Rheinhessen-Pfalz stets den zweiten Platz“, betonte Landrat Ernst Walter Görisch. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde verabschiedete der Kreischef den seit sieben Jahren als Kreisbeauftragter für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge (VDK) ehrenamtlich tätigen Werner Kesselring aus Mettenheim sowie den für die Durchführung der Haus- und Straßensammlungen des VDK seit Jahrzehnten in Wörrstadt engagierten Otto Krämer. „Es ist mir ein Anliegen, Ihnen im Namen des Landkreises Alzey-Worms für den ehrenamtlich geleisteten Einsatz ganz herzlich zu danken. Bei der tatkräftigen Unterstützung der Arbeit des VDK haben Sie die Gedenkarbeit an die Opfer der Kriege sowie die Friedenserziehung der Jugend als erste Ziele des VDK tatkräftig unterstützt“, so Landrat Görisch. 100 Jahre nach Ausbruch des Ersten Weltkriegs sei das Thema in diesem Jahr verstärkt in den Medien präsent. Bilder und Filme weckten Erinnerungen an schwere Zeiten und machten deutlich, was die Gesellschaft damals erlitten habe, wie viele Menschen zu Schaden kamen. Aufgrund der rückläufigen Zahl der Sammler, sei die Organisation der Haussammlungen in Städten und Ortsgemeinden eine schwierige Aufgabe. „Das Leben in Frieden kann ein nur kurzes Verweilen sein. Wichtige ist es, die Opfer nicht zu vergessen und Jugendliche verschiedener Länder bei den internationalen Jugendlagern des VDK zusammenzuführen“, so Ulrich Johann, Geschäftsführer des VDK-Bezirksverbands Rheinhessen-Pfalz, der den beiden scheidenden Mitarbeitern gemeinsam mit dem ehemaligen VDK-Geschäftsführer, Bruno Schwarz, ebenfalls herzlich für das Geleistete dankte.

    „Ich habe die Aufgabe gerne übernommen und im Laufe der Jahrzehnte gemeinsam mit weiteren engagierten Bürgerinnen und Bürgern aus Wörrstadt nicht nur Spenden für den VDK gesammelt, sondern dabei auch viele Menschen kennengelernt und Kontakte geknüpft. Dies war eine Bereicherung und hat mir große Freude bereitet“, betonte Otto Krämer. Dabei sei es sehr schade, dass für seine Position als Koordinator der Hausammlungen in Wörrstadt bisher kein Nachfolger gefunden werden konnte. „Es hapert nicht an der Spendenfreudigkeit, es ist ein Problem, Sammler zu finden“, gab auch Werner Kesselring zu bedenken.

    Als neuen Kreisbeauftragten begrüßte Landrat Görisch Andreas Wiesner, Bechenheim, und wünschte viel Erfolg und Freude bei der neuen Aufgabe. „Friedensarbeit ist wichtig. Gerne möchte ist die Arbeit meines Vorgängers fortsetzen und neue Impulse setzen“, so Wiesner.

     

     

     

     

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