Gegen 13 Uhr konnte der Hund schließlich aus dem Auto geborgen werden. Foto: Alexandra Kaal
Von Alexandra Kaal › Am gestrigen Dienstag meldeten mehrere Zeugen am Vormittag bei der Wormser Polizei ein verschlossenes Fahrzeug, in dem sich ein Hund befand. Die im Anschluss ebenfalls alarmierte Feuerwehr konnte das verängstigte Tier schließlich kurz vor 13 Uhr mithilfe eines Keils und eines Drahtes aus dem Auto befreien. Zu diesem Zeitpunkt herrschten bereits Temperaturen über 25 Grad im Schatten. Die Besitzerin des Fahrzeugs mit Kirchheimbolander Kennzeichen kehrte kurz nach der Öffnung des Fahrzeug zurück versuchte, ihre lange Abwesenheit unter anderem dadurch zu erklären, dass sie ihr Auto suchen musste. Die Tierrettung war bereits informiert, konnte jedoch abbestellt werden.
Die Einsatzkräfte behalfen sich mit Luftkissen, Keilen und einem Draht. Foto: Alexandra Kaal
Laut ADAC kommen Hunde mit Hitze schlechter zurecht als Menschen, da sie nur über ihre Pfotenballen Schweiß abgeben und sich so abkühlen können. Diese begrenzte Verdunstungsfläche trägt dazu bei, dass Hunde anfälliger für Hitzschlag sind. Das ist besonders bei Rassen mit kurzen Nasen, dichtem Fell oder viel Unterwolle der Fall. Hitzschlag ist bei Hunden unter anderem an Erbrechen, Teilnahms- und Orientierungslosigkeit erkennbar und kann innerhalb weniger Minuten zum Tod führen. Einen Hund bei Hitze im Auto zu lassen, ist unter §17 des Tierschutzgesetzes strafbar.