So., 17. November 2013, 18:00 Uhr
SPD-MdL Kathrin Anklam-Trapp zieht positive Halbzeitbilanz ihrer Parlamentsarbeit
Verbesserung der Lebensbedingungen im Mittelpunkt
Es ist bereits Halbzeit in der zweiten Amtsperiode der SPD-Landtagsabgeordneten Kathrin Anklam-Trapp, die in 2006 erneut direkt in den Landtag gewählt wurde. Zeit für die Politikerin, eine kleine Bilanz zu ziehen.
„Der Schwerpunkt meiner Arbeit im Landtag bleibt, die Lebensbedingungen der Menschen zu verbessern“, betont Anklam-Trapp. „Ich werde mich auch weiterhin für die positive Zukunftsentwicklung unseres Landes einsetzen und die Arbeit in den verschiedenen Gremien und Ausschüssen dazu nutzen, die Gemeinden meines Wahlkreises voranzubringen.“
Ein wichtiges Anliegen sei für die Sozial- und Gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion die Chancengleichheit für Menschen mit Behinderungen in den Bereichen Beruf und Gesellschaft. „Sie sollen inmitten der Gesellschaft leben und an allen Aktivitäten teilnehmen können. Dazu gehört auch die Barrierefreiheit in allen öffentlichen Gebäuden.“
Auskömmliche Löhne als Voraussetzung für Rente
Auch die Lebenssituation älterer Menschen ist für Anklam-Trapp ein vorrangiges Thema. „Das beginnt mit auskömmlichen Löhnen als Voraussetzung für die spätere Rente", so die Abgeordnete, die sich mit der Veranstaltungsreihe "Gut Leben im Alter" auch weiterhin im Dialog mit den Menschen vor Ort befinden will.
Kathrin Anklam-Trapp freut sich über die gute Entwicklung des regionalen Arbeitsmarktes. Die Landkreise Alzey-Worms und Mainz-Bingen gehören inzwischen zu den wirtschaftlich stärksten in Rheinland-Pfalz. „Ich will durch meine Arbeit in den kommunalen Gremien und im Landtag dazu beitragen, dass diese Entwicklung fortgesetzt wird und durch qualifizierte Ausbildung möglichst vielen Menschen einen Arbeitsplatz erhalten, um auch der Wirtschaft die nötigen Fachkräfte zu sichern", so die Abgeordnete.
Demografischer Wandel als Herausforderung
Eine Herausforderung der Zukunft bleibe der demografische Wandel, erklärt Anklam-Trapp. Enorm werde in Anbetracht der künftigen Altersstruktur und der Anzahl von dementiell erkrankten Menschen der Bedarf an Pflegefachkräften steigen. „Bereits jetzt herrscht ein Fachkräftemangel in der Altenpflege, deshalb müssen entsprechende Maßnahmen greifen, damit sich junge Menschen entschließen, diesen Beruf zu ergreifen. Dazu gehören auch ordentliche Gehälter", ist Kathrin Anklam-Trapp überzeugt.
Als Ergänzung zur stationären Pflege sollten innovative Wohnformen entwickelt werden sowie Finanzierungsmodelle für eine stärkere häusliche und ambulante Betreuung pflegebedürftiger Menschen. „In diesen Tagen ringen wir um den Doppelhaushalt 2014/15. Ich versuche, deutliche Mittel für Projekte in der Pflege zu erreichen“, so Anklam-Trapp.
Zur Sicherstellung der flächendeckenden medizinischen und pflegerischen Versorgung, insbesondere im ländlichen Raum, sollen zum einen die bestehenden Angebote vernetzt werden, zum anderen Anreize für junge Ärzte geschaffen werden, eine Landarztpraxis zu übernehmen, beispielsweise durch Hilfestellung in der Existenzgründungsphase. „Eine Möglichkeit; dem Nachwuchsmangel entgegenzuwirken ist, für Frauen Teilzeitstellen in Gemeinschaftspraxen zu schaffen, damit sie sich entschließen, im Einklang mit der Familie in den erlernten Beruf einzusteigen“, informiert die Politikerin.