
Die Fahrt zum Wertstoffhof der Verbandsgemeinde Eich in den Eicher Altrheingärten birgt ein gewisses Abenteuerpotential. Davon konnten sich die Mitglieder der SPD-Fraktion im Eicher Verbandsgemeinderat vor Ort überzeugen. Die SPD-Ratsmitglieder hatten sich zu einem Vor-Ort-Termin an einem Dienstagnachmittag am Wertstoffhof getroffen, um sich ein Bild davon zu machen, wie sich die Situation bei der Anlieferung von Wertstoffen und Grünabfall darstellt.
„Immer wieder werden wir von Einwohnern der VG angesprochen und wissen auch aus eigener Erfahrung, dass es auf dem Wertstoff einige Dinge gibt, die verbesserungswürdig sind“, so Heike Reuper, SPD-Fraktionsvorsitzende im VG-Rat.
Ein Punkt, den die Parlamentarier sofort anmerkten, ist die Zufahrt zum Gelände. Die tiefliegende Abflussrinne führt dazu, dass nicht wenige Besucher mit ihren Autos dort aufsetzen und sich eventuell sogar Schäden an ihren Fahrzeugen zuziehen. Generell ist das Problem der Zu- und Abfahrt immens. Dadurch, dass es lediglich ein Tor gibt, muss jeder Anlieferer auf dem Gelände wenden, was zur Folge hat, dass sich der Verkehr vor allem in den Stoßzeiten teilweise chaotisch darstellt.
Ein weiterer Punkt, den die Besucher vermerkten, sind die Grünabfallcontainer bzw. die schlechte Möglichkeit, diese zu beladen. Selbst mit den dreistufigen Metalltreppen, die an den Containern vorhanden sind, ist es insbesondere für ältere oder auch kleine Personen extrem schwierig, ihren Grünabfall in den Containern zu entsorgen.
Im Gespräch mit den Mitarbeitern auf dem Wertstoffhof kamen weitere Punkte zur Sprache. So ist beispielsweise für die Mitarbeiter keine Toilette vorhanden. Auch eine Nutzungsordnung, die klar festlegt, wer anliefern darf, fehlt.
Generell stellt sich auch ein Problem mit der Sauberkeit dar. Entlang des Zaunes, der das Gelände umgibt und der teilweise beschädigt ist, hat sich mit der Zeit relativ viel Wildwuchs entwickelt, der die Nutzung des Hofes erheblich einschränkt.
Klaus Willius, der sowohl als Eicher Ortsbürgermeister als auch als Beigeordneter der Verbandsgemeinde mit vor Ort war, zeigte volles Verständnis: „Wir wissen, dass hier Verbesserungsbedarf besteht. In der nächsten Besprechung mit dem VG-Bürgermeister werden wir es ansprechen und sehen, dass möglichst bald Maßnahmen getroffen werden, die für die Bürger auch gleich positiv spürbar sind.“
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