Mi., 22. Mai 2024, 10:54 Uhr
ZÖPNV Süd: Bis einschließlich Freitag Einschränkungen des Angebotes wegen erneut fehlender Fahrdienstleiter bei DB InfraGo
Verbindungen zwischen Worms und Mannheim eingeschränkt!
Weil es erneut an Fahrdienstleiterpersonalen – vor allem im Stellwerk in Ludwigshafen – mangelt, hat die DB InfraGo am Dienstagabend die Notwendigkeit einer Angebotsreduzierung mitgeteilt. Um die Arbeitsbelastung der verbliebenen Personale zu senken, muss das Angebot im SPNV gekürzt werden.
Bis voraussichtlich einschließlich Freitag, dem 24. Mai, entfallen die zweistündlichen Züge der Linie RE 14 zwischen Worms und Mannheim. Der Verkehr zwischen Mainz und Worms ist hierdurch, Stand Mittwoch, nicht beeinträchtigt. Zur Sicherstellung der Reiseketten hat der ZÖPNV Süd explizit die Anschlusssicherung in Worms eingefordert. Wegen der Ausfälle beim RE 14 und der gleichzeitig wetterbedingten Unterbrechung der Saarstrecke sind die Fahrzeugumläufe bei den SÜWEX-Zügen gestört, so dass es zu Kapazitätsengpässen insbesondere zwischen Saarbrücken und Mannheim (Linie RE 1) kommen kann.
Außerdem kann der stündliche BASF-Pendel zwischen Hauptbahnhof und dem Werk nicht verkehren. Er soll durch einen Buspendel ersetzt werden.
„Kürzungen vertretbar“
Nach Einschätzung der Geschäftsstelle des ZÖPNV Süd sind die Kürzungen im Angebot vorübergehend vertretbar, um insgesamt den Betrieb zu stabilisieren. Die Personalengpässe zeichneten sich schon gestern Morgen ab, als wegen einer Arbeitsschutzpause rund 30 min lang alle Züge rund um Ludwigshafen stillstanden.
Riedbahnsperrung ab 15. Juli
Deshalb erinnert der ZÖPNV Süd an die große Riedbahnsperrung, die in rund sieben Wochen (am 15. Juli) startet. Dann werde der Bahnhof Ludwighafen zu einem nicht zu umfahrenden Eckpfeiler des gesamten Schienenverkehrs entlang des Rheins. Deshalb sind jetzt kurzfristig ausreichend belastbare Aussagen darüber nötig, wie sich die Personalsituation darstellt und wie der Verkehr ab Mitte Juli sichergestellt werden kann. Würde sich ein erneuter Personalengpass einstellen, werde es, so die Einschätzung der Geschäftsstelle des ZÖPNV Süd, kaum dabei bleiben, nur zwei Linien mit nur geringen Verknüpfungen ins Bahnnetz der Metropoloregion einzustellen. Es würden deutlichere Einschnitte drohen.
Weitere Informationen unter www.zoepnv-sued.de