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Di., 11. Dezember 2018, 13:48 Uhr
Schwache Leistung im Spiel gegen den TV Mülheim / Endstand 30: 33
Verdiente Heim-Niederlage für die Handballer der HSG Worms
Da verschlug es der sonst so eifrigen HSG-Trommlertruppe die Sprache und hemmte auch deren Trommel-Rhythmus, als ihre HSG Worms in der 42. Minute mit 20:29 zurück lag. Foto: Klaus Diehl
Von Klaus Diehl Zum zweiten Mal stand innerhalb von acht Tagen ein 33:30 auf der Anzeigetafel in der Wormser Nikolaus-Doerr-Halle. Wurden die Schützlinge von Trainer Marco Tremmel hierbei von der voll besetzten Halle mit Standing Ovations für den 33:30-Sieg gegen den Favoriten TV Offenbach gefeiert, so herrschteam letzten Sonntag pure Tristesse bei Fans, Spielern und Trainern. Auch wurde es nichts daraus, aus drei Heimspielen in Folge mindestens vier Punkte zu holen.
Hatte man doch bereits im ersten Spiel dieser Dreierserie chancenlos gegen die HF Illtal verloren. Gegen den vermeintlich leichteren Gegner aus Mülheim gab es eine nicht zu erwartende böse Überraschung. Nach dem Schlusspfiff konnte Trainer Marco Tremmel nur noch enttäuscht festhalten: „Statt der erhofften Heimstärke wie gegen Offenbach sind wir leider wieder in alte Muster verfallen und haben viel zu viele individuelle Fehler gemacht, die auf diesem Niveau bestraft werden“.
Zwar wusste seine Mannschaft in einigen Phasen des Spiels zu überzeugen, jedoch waren die HSGler in diesen Phasen stets damit beschäftigt einen Rückstand zu egalisieren. Denn obwohl Marco Tremmel im Vorfeld der Begegnung eindringlich vor der Torgefahr von TV-Topspieler Max Zerlas warnte.Weil zudem der groß gewachsene Nils Becker im rechten Rückraum nach Belieben traf, lag die HSG mit Ausnahme eines 5:5 (9.) konstant im Hintertreffen.
Angeführt von Denis Markert konnte die HSG einmal kurz mit12:11 in Führung gehen. Doch zur Pause stand es 16:20. Hoffnungen auf Besserung nach dem Seitenwechsel, waren schnell vergessen, denn nach etwa 40 Minuten führten die bisdahin in fast allen Belangen besseren Mülheimer mit 29:20. Mit allzu vielen weiteren Fehlern und Unzulänglichkeitenstand die HSG Worms aus eigener Schuld letztlich vor einer unlösbaren Aufgabe. Sie gaben jedoch nicht aufund am Ende stand es 30:33 für die Gäste, so dass die Niederlage letztlich noch erträglich ausfiel. Mülheim war klar besser und hat verdient gewonnen.
Für die HSG Worms spielten: Adrian Taday und Jan Gabrys im Tor, Moritz Happersberger (1), Fabian Markert (4), Luca Steinführer (3),Pascal Theuer, Florian Sturm (2), Marvin Seyfried (3/1), Tayfun Tok, Denis Markert (9). Markus Metzdorf (2)9, Moritz Brestrich, Jakub Balaz (4).