Mit Werner Schamberger und Dietmar Haller verliert die Wormser Polizei zwei langjährige und engagierte Beamte
Verdiente Polizisten in den Ruhestand verabschiedet
Verabschiedung in den Ruhestand. Von links: Dietmar Haller, Polizeipräsident Reiner Hamm und Werner Schamberger. Foto: Gernot Kirch
Von Gernot Kirch Der Mainzer Polizeipräsident Reiner Hamm verabschiedete am Mittwoch zwei verdiente Beamte der Wormser Polizeidirektion in den Ruhestand. Dies war der Leiter der Kriminalinspektion, Kriminaldirektor Werner Schamberger, und der stellvertretenden Leiter der Polizeiinspektion, Erster Polizeihauptkommissar Dietmar Haller.
Dietmar Haller ist 1976 in den Polizeidienst eingetreten und war in den vergangenen 15 Jahren der stellvertretende Leiter der Polizeiinspektion, also der uniformierten Polizei. Ein besonderes Fachgebiet von Dietmar Haller war die interkulturelle Zusammenarbeit. Hier war er in der Nibelungenstadt sehr gut vernetzt und gefragter Gesprächspartner, weit über den eigentlichen Polizeidienst hinaus.
Von der Schutz- zur Kriminalpolizei
Werner Schamberger wurde nach einer abgeschlossen Ausbildung im Jahr 1973 Polizeibeamter. Zunächst war Werner Schamberger Schutzpolizist, ehe er zur Kriminalpolizei wechselte. Seit 2012 war er Leiter der Kriminalinspektion in Worms und gleichzeitig stellvertretender Leiter der Polizeidirektion.
Die Verabschiedung der beiden Beamten fand in würdigem Rahmen im großen Ratssaal des Wormser Rathauses statt. Zunächst sprach der Mainzer Polizeipräsident Reiner Hamm und bedankte sich bei den zwei Polizisten und wünschte Ihnen für den weiteren Lebensweg alles Gute.
Respekt für schwierigen Job
Im Anschluss wies Oberbürgermeister Michael Kissel auf die gute Zusammenarbeit zwischen Polizei und Stadtverwaltung hin. So planten beide Behörden etwa jetzt schon intensiv den Rheinland-Pfalz-Tag, der in diesem Jahr in Worms stattfinde. Abschließend drückte der Stadtchef gegenüber allen anwesenden Polizisten seine Anerkennung und seinen Respekt für ihren schwierigen Job aus. Es sei eine Schande für unsere Gesellschaft, was sich Polizisten imDienst alles gefallen lassen müssten.