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  • Do., 04. April 2024, 11:13 Uhr
    LEISELHEIM: Neue Bleibe des Heimatvereines soll künftig zum Museum ausgebaut werden

    Verein freut sich über historische Fotos und Dokumente

    Mitte März fand die ordentliche Mitgliederversammlung des Heimatvereins Leiselheim im Sportheim des SV Leiselheim statt. Der Vorsitzende Heinrich Bock informierte nach der Begrüßung und Abwicklung der Regularien in seinem Bericht über durchgeführte Veranstaltungen, den Malwettbewerb anlässlich des Nikolausmarkts, über das Jahresheft und entsprechende Vorstellungsveranstaltungen, bei denen ein immerwährender Kalender und Heimatverein-Puzzles präsentiert wurden. Diese sind auch beim Verein zu erwerben.

    Wichtigster Bestandteil war die neue Heimat des Heimatvereins im 1. OG der Ortsverwaltung, die künftig zum Museum ausgebaut werden soll. Diese sei mittwochs immer von 16 bis 18 Uhr für die Öffentlichkeit geöffnet, so Bock. Besucher, aber max. 15 wegen des Brandschutzes, seien herzlich zum Austausch willkommen.

    Dass die neue Satzung noch genehmigt werden müsse, habe das Amtsgericht in Mainz mitgeteilt. Deshalb wurde während der Sitzung und nach Entlastung des Vorstands dann die Änderung der Satzung einstimmig beschlossen.

    Ausblick und Planungen

    Wichtig sei auch, dass der zu restaurierende Schlitten wieder in Leiselheim sei. Dieser stünde aktuell in der ehemaligen Werkstatt der Firma Pfeiffer und müsse nun restauriert werden. „Wir brauchen allerdings noch einen Ausstellungsraum, etwa für den Schlitten“, so die Anmerkung von Hans Otto Pristaff und das Drachenhäuschen müsse grundsaniert werden. Die Nutzungsvereinbarung sei zur Überarbeitung bei der Stadt, informierte Schriftführerin Patricia Sonek. Ein Termin mit dem Stadtentwicklungsdezernenten Timo Horst sei in Planung.

    Außerdem sei aktuell eine Mühlgrabenwanderung in Planung. Die Digitalisierung der Dokumente ist laut Heimatverein immer noch im Gange. „Zusätzliche historische Unterlagen, die abgegeben werden, werden auch gerne nach der Digitalisierung zurückgegeben“, merkte Annemarie Müller an.

    Bereits viele Berichte für Jahresheft

    Historiker Richard Roschy habe schon viele Berichte für das Jahresheft 2024 verfasst. Weitere geschichtliche Fakten seien wichtig. „Nur wer die Geschichte kennt, kann die Gegenwart verstehen“, so das Fazit des Vorsitzenden. Deshalb forderte er die Anwesenden auf, Bildmaterial zur Verfügung zu stellen. Vieles sei also aktuell in Arbeit. „Ideen für die weitere Entwicklung werden vom Vorstand gerne entgegengenommen“, forderte Heinrich Bock die Mitglieder zur Mitarbeit auf.

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