Mitgliederversammlung des HuK Ober-Flörsheim / Hinweistafeln wurden aufgestellt
Verein hat sich Einiges vorgenommen
Eine Nachtwächterwanderung mit 120 Teilnehmern, ein Gesprächsabend zum Ende des Zweiten Weltkriegs, eine Exkursion nach Pfeddersheim, die Mitwirkung bei Dreharbeiten des rheinland-pfälzischen Integrationsministeriums zum Thema „200 Jahre Rheinhessen“ im Heimatmuseum, die Restaurierung und Aufstellung barocker Grabplatten an der evangelischen Kirche – dies waren nur einige der Aktivitäten des Heimat- und Kulturvereins (HuK) im letzten Jahr, die der Vorsitzende Dr. Helmut Schmahl auf der diesjährigen Mitgliederversammlung in seinem Rückblick Revue passieren ließ. Zuvor hatten die Anwesenden der verstorbenen Mitglieder Arnold Schmitt, Werner Neef und Winfried Keller gedacht. Im Anschluss stellte Schatzmeisterin Brigitte Rudy den Kassenbericht für 2015 vor.
Die Kassenprüfer Edeltrud Böhm und Dennis Neef attestierten ihr eine vorbildliche Amtsführung. Nach der Entlastung des Vorstands fanden Neuwahlen für zwei Vorstandsämter statt. Helmut Schmahl wird weitere drei Jahre das Amt des Ersten Vorsitzenden und Rudolf Maier das des Schriftführers bekleiden.
Teilnahme am Brückenfest
Auch für das fünfzehnte Jahr seines Bestehens hat sich der HuK einiges vorgenommen. Auf eine Anregung des Vorstands hin wird am Brückenfest im Juni der Weg zwischen der Verbandsschule Flomborn und Ober-Flörsheim offiziell nach dem langjährigen evangelischen Pfarrer Dr. Wolfgang Bernhard benannt. Eine kleine Ausstellung wird an die Kirchenrenovierungen unter seiner Amtszeit erinnern. Im September werden die erwähnten historischen Grabplatten der Öffentlichkeit vorgestellt. Sie waren zwei Verwandten des letzten Verwalters des Deutschen Ordens in Ober-Flörsheim gewidmet. Während der Besetzung durch französische Revolutionstruppen musste dieser mit seiner Familie nach Hessen flüchten. Bei der Kalendervorstellung im November wird Karlfried Höbel wieder über jagdliches Brauchtum berichten.
Am Ende des offiziellen Teils dankte Helmut Schmahl allen Helfern für ihre vielfältige Unterstützung und der Ortsgemeinde sowie anderen Vereinen für ihre gute Kooperation bei verschiedenen Veranstaltungen. Besonders hob er Wilhelm Nies hervor, der für den HuK zwei Hinweistafeln entworfen hatte. Sie wurden von der Teilnehmergemeinschaft der Flurbereinigung finanziert und am Fernradweg auf dem Hochplateau aufgestellt. Mit einem traditionellen Hackesessen und einer Bilderschau klang der Abend gemütlich aus.