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  • Mo., 13. Juli 2015, 00:20 Uhr
    Rekordverdächtiger Sporterlebnistag verwandelt Innenstadt in einzigartigen Erlebnisparcours / Fortsetzung im nächsten Jahr

    Vereine präsentieren sich als großartige Familie

    Der 5. Sporterlebnistag in der Wormser Innenstadt war eine runde Sache. Wie der Verein für Hallenradsport, nutzten über zwei Dutzend Vereine die Möglichkeit, ihr Leistungsspektrum zu zeigen. Foto: Steffen Heumann


    VON STEFFEN HEUMANN Der Sporterlebnistag in Worms steht für Kontinuität. Bereits zum 5. Mal präsentierten sich in der Innenstadt mehr als zwei Dutzend Vereine einem breiten Publikum, um für die Vielfalt ihres Angebots zu werben, aber auch um potenziellen Interessenten eine Mitgliedschaft schmackhaft zu machen. Sport verbindet Generationen, Kulturen und fördert zweifelsohne die Gemeinsamkeit. Davon konnten sich mehrere tausend Neugierige am Samstag entlang der Sportmeile im Innenstadtbereich überzeugen.

    Darunter der 6-jährige Julius, der beherzt unter den Augen seiner Mama beim Alpenverein auf dem Obermarkt am Kletterfelsen schwindelerregende Höhen erklomm und sich durch seinen Mut nicht nur den Respekt anderer Beobachter verdiente, sondern mit einer tüchtigen Portion Selbstbewusstsein ausgestattet, ins Wochenende startete. Neugierige Blicke schweiften derweil in Richtung der Hauptbühne, wo die Vereinsvertreter Kostproben ihres Könnens gaben und zuvor in charmanter Art von Trixi Kuklinski anmoderiert wurden.

    Trotz der überaus sommerlichen Temperaturen sei das Interesse am Sporterlebnistag nach Aussagen zahlreicher Aktiver in diesem Jahr rekordverdächtig gewesen. Gezielt hätten sich Eltern mit Kindern nach den Rahmenbedingungen für das Ausüben einzelner Sportarten erkundigt. Andere wiederum haben beim Einkaufsbummel die Gunst der Stunde genutzt, um erste Erfahrungen mit bislang fremden Sportgeräten zu sammeln. „Der Bedarf an Information ist groß”, freute sich Jürgen Erlenmaier vom Skiclub Worms-Wonnegau über viele Anfragen, auch bezüglich des anstehenden Sommer-Biathlons. Während angehende Sportschützen im treffsicheren Umgang mit dem Lasergewehr instruiert wurden, leistete der Vorsitzende beim jungen Nachwuchs im Spielzelt erste Hilfe im Umgang mit einem Diabolo.

    Wie wirksam der Gebrauch von Geist und Körper sein kann, veranschaulichte der Judo-Club bei seiner Demonstration der Anwendung unterschiedlicher Abwehrtechniken. Für jeden Angriff gibt es zwar die passende Abwehr. Handfeste Selbstverteidigung hat aber auch Grenzen. „Etwa bei einem Messerangriff”, wie Markus Trapp erklärte. „Da gilt auch für erfahrenere Kämpfer der gut gemeinte Rat: Laufen!”



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