Trotz schlechten Wetters hat sich die Nibelungenstadt erneut als Einkaufsstadt empfohlen / Wormser Einzelhandel sieht noch Entwicklungspotential
Verkaufsoffener Adventssonntag kommt in Gang!
Foto: Karolina Krüger
VON KAROLINA KRÜGER Zum ungewohnten neuen Termin konnten die Wormser und Besucher aus dem Umland am ersten Adventssonntag auf die Suche nach den ersten Weihnachtsgeschenken machen.
Zwischen 12 bis 17 Uhr hatten die Einzelhändler ihre Türen geöffnet – der dritte verkaufsoffene Sonntag sollte einen gemütlichen, vorweihnachtlichen Einkauf ermöglichen. Die neuen Öffnungszeiten waren als Kompromiss in Bezug auf die Weihnachtsmärkte der umliegenden Gemeinden gefunden worden.
So ganz in den Köpfen waren sie allerdings nicht angekommen und erst nach 14 Uhr füllten sich die Innenstadt und die Geschäfte zusehends mit Bummelanten. Stadtmanager Kai Hornuf zeigte sich trotz Anlaufschwierigkeiten und dem wenig einladenden Wetter zufrieden und zuversichtlich, dass der neue Termin sich etablieren könnte. Gleichzeitig freute er sich über eine gute Resonanz aus dem Umland, dem sich Worms auf diesem Weg als Einkaufsstadt mit Charme und weihnachtlichem Flair empfehlen konnte.
Gemischt waren die Stimmen aus dem Einzelhandel, aber auch hier gesteht man dem neuen Konzept Anlaufschwierigkeiten zu, denn verglichen mit den traditionellen verkaufsoffenen Sonntagen, wie „Worms blüht auf“ und dem „Mantelsonntag“ steckt der Adventssonntag noch in den Kinderschuhen, bietet aber in Kombination mit dem Weihnachtsmarkt ein vielversprechendes Potential.