Fr., 25.09.2026
Die Gratiszeitung für Worms und das Nibelungenland
  • Startseite
  • Sport
  • Termine
  • Stellenmarkt
  • Do., 24. September 2015, 16:53 Uhr
    Haushaltsbefragung im Worms zum Thema Mobilität ab dem 28. September / Angaben werden keinesfalls für Werbezwecke missbraucht

    Verkehrsentwicklung aktiv mitgestalten

    Baudezernent Uwe Franz erläutert zusammen mit Gabriele Adams, Abteilung 6.6 – Verkehrswegebau, Dr. Wilko Manz, Geschäftsführer der Inovaplan GmbH, und Dr. Bert Hallerbach, Leiter des Marktforschungsinstituts, (v.l.) den Ablauf und das Ziel der Haushaltsbefragung zum Thema Mobilität.


    Ab kommenden Montag, dem 28. September, führt die Stadt Worms in Zusammenarbeit mit dem beauftragten Marktforschungsinstitut T.I.P. Biehl und Partner eine Haushaltsbefragung zum Thema Mobilität durch.

    1.500 zufällig ausgewählte Wormser Bürger werden von Mitarbeitern des Instituts telefonisch kontaktiert. „Eine möglichst hohe Beteiligung ist sehr wichtig, um zuverlässige Daten zu erhalten“, unterstreicht Baudezernent Uwe Franz.

    Ziel der Befragung ist nämlich, möglichst dezidiert zu erfahren, wie und in welchem Umfang die Bürger mobil sind – sprich: Wer nutzt wie oft einen Pkw, wer fährt häufig mit dem Fahrrad oder nutzt vornehmlich den öffentlichen Personennahverkehr. Die Daten sollen die Grundlage für die Fortschreibung des Stadtentwicklungskonzepts Mobilität bilden. Aus eben diesem Grund hat die Verwaltung in Zusammenarbeit mit der Polizei vor wenigen Tagen bereits eine Verkehrsbefragung durchführen lassen. Damit konnten insbesondere Pendler erreicht werden. Um jedoch ein umfassendes Bild des Mobilitätsverhaltens der Wormser Bürger zu erhalten, ist nun eine gezielte Haushaltsbefragung notwendig.

    Verbesserung auch des Fußgänger- und Radverkehrs
    „Die aktuellen Diskussionen im Bereich der kommunalen Verkehrsplanung werden derzeit insbesondere geprägt durch Schlagwörter wie Reduzierung der Umweltbelastungen durch den motorisierten Individualverkehr, Verbesserungen im Bereich des Fußgänger- und Radverkehrs sowie ein ausgeweitetes, attraktives Angebot des öffentlichen Personennahverkehrs“, machte Dezernent Franz im Rahmen eines Pressegesprächs deutlich.

    Vor diesem Hintergrund erarbeite die Verwaltung eine Fortschreibung des vorliegenden Verkehrskonzeptes hin zu einem umfassenden Stadtentwicklungskonzept Mobilität. Dieses soll die vorhandenen Potenziale zur Förderung des Fußgänger- und Radverkehrs sowie des ÖPNV zur Reduzierung der Belastungen des motorisierten Verkehrs aufzeigen. Dafür müsse eine Verkehrsprognose für das Jahr 2030 ermittelt werden, erläuterte der Dezernent. Die Haushaltsbefragung wird deshalb ausgewogen über das gesamte Stadtgebiet aufgeteilt, um einen repräsentativen Querschnitt zu erzielen.

    Wie die Befragung ablaufen soll, erläuterte Dr. Bert Hallerbach, Leiter des Marktforschungsinstituts. Bei einem ersten Anruf stellen die Mitarbeiter allgemeine Fragen zu den im Haushalt lebenden Personen, um einen Überblick über die Altersstruktur und die allgemeine Zusammensetzung des Haushalts zu erhalten. Daran schließt sich eine personenbezogene Befragung zum Mobilitätsverhalten an. Weitere wertvolle Informationen liefere ein so genanntes Wegetagebuch, so Dr. Hallerbach. Die Teilnehmer der Umfrage werden gebeten, an einem bestimmten Stichtag ein Wegeprotokoll zu erstellen. „Um ein möglichst valides Ergebnis zu erhalten, werden wir nur die Wochentage zu Stichtagen machen und diese aber möglichst breit streuen“, erklärte der Institutsleiter. Das Tagebuch können Teilnehmer entweder postalisch, online oder telefonisch übermitteln.

    Auch für weitere optische Entscheidungen relevant
    Die gewonnen Daten werden von der Firma Inovaplan GmbH ausgewertet. Dabei würden auch die zu erwarteten gesellschaftlichen Effekte wie der demografische Wandel berücksichtigt werden. Die Umfrage spiele nicht nur für das Stadtentwicklungskonzept Mobilität eine entscheidende Rolle, sondern auch für alle weiteren Planungen in der Stadt und somit auch für politische Entscheidungen, betonte Dr. Wilko Manz, Geschäftsführer der Inovaplan GmbH.

    Im Hinblick auf den Datenschutz machten die Experten deutlich, dass zwar persönliche Daten erhoben werden müssten, diese jedoch später nicht mehr einzelnen Namen zuzuordnen seien. „Wir wollen nicht wissen, wie oft Herr Schmitt am Tag sein Auto nutzt. Uns interessieren die reinen Daten, die Namen spielen für uns keine Rolle“, versicherte Dr. Hallerbach. Darüber hinaus würden die Angaben keinesfalls für Werbezwecke verwendet.

    Die Stadt hofft auf eine rege Beteiligung der Bürger, die nun die Gelegenheit haben, die Verkehrsentwicklungen in der Stadt aktiv mitzugestalten.

     

     

    Beitrag aus der Rubrik

    » Worms und Ortsteile
    Anzeige Reifen Mast KN10123Anzeige Platten NOLLAnzeige Online StellenmarktAnzeige VHS
    Anzeige das WormserAnzeige TicketshopAnzeige Tip Südhessen
    Anzeige AmtsblattAnzeige Cecil Cycle KN18256Anzeige 3 Füller 1