
In der vergangenen Sitzung des Ortsbeirats haben wieder mehrere Anwohner die Verkehrssituation, insbesondere die dauernden Geschwindigkeitsüberschreitungen, in Herrnsheim angesprochen. Nachdem sich nun weitere Bürger bei Ortsvorsteherkandidat Dirk Beyer zu diesem Thema gemeldet hatten, haben sich die Genossen jetzt selbst ein Bild von der Situation gemacht. In den frühen Abendstunden beobachteten sie an mehreren Stellen in der Virchowstraße den fließenden Verkehr. Außerdem suchten neben Beyer auch die Stadtrats- bzw. Ortsbeiratskandidaten Alexandra Zäuner, Dieter Bauer und Harry Keller das direkte Gespräch mit einigen Anwohnern. Diese bestätigten teilweise, dass es durchaus immer wieder Verkehrsteilnehmer gebe, die die Straße mit hoher Geschwindigkeit befahren.
Bessere Beschilderung
Was den SPDlern dabei aber auch deutlich wurde, ist die verbesserungswürdige Beschilderung der Tempo-30-Zone aus Richtung der Straße „Am Krankenhaus“. „Wer hier rechts in die Virchowstraße einbiegt, muss sich schon sehr anstrengen, die entsprechende Beschilderung sehen zu können.“, bemängelt Beyer. Auch Zäuner ist von der derzeitigen Beschilderung wenig begeistert: „Der Standort des 30er-Zonen Schilds zwischen den Bäumen sollte überdacht werden.“ In den Gesprächen mit Bürgerinnen und Bürgern wurde offensichtlich, dass vielen aufgrund der mangelnden Beschilderung nicht einmal bewusst war, dass sie in einer 30er-Zone unterwegs sind. Zudem wünscht sich die SPD Herrnsheim eine Markierung auf der Straße um auch im Verlauf und insbesondere an der Stelle der breiter werdenden Fahrbahn an der Einmündung zum „Kirschberg“ die Autofahrer an die Geschwindigkeitsbeschränkung und Vorfahrtsregelung zu erinnern. Das ist nach Ansicht von Beyer aber Aufgabe der Stadt, die hier tätig werden sollte. „Deshalb werden wie diese Anliegen erneut direkt an die Stadt herantragen“, versichert Beyer.
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