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Mo., 25. April 2016, 14:27 Uhr
Zweite Herrenmannschaft des TuS Hochheim sind an ihrem Ziel angelangt
Verlustpunktfrei die Meisterschaft eingefahren
Die zweite Herrenmannschaft des TuS Hochheim holt sich mit blitzsauberen 44:0 Punkten die Meisterschaft in der B-Klasse. Es freuen sich Sebastian Elvers, Wolfgang Döppert, Marc Sproß und Joshua Kraft (von links). Foto: Baatsch-Glaser
Die Tischtennis-Spieler von TuS Hochheim II sind an ihrem Ziel angelangt: Am letzten Spieltag der B-Klasse siegte der Tabellenführer am Freitagabend gegen den VfL Gundersheim ungefährdet mit 7:2 und schaffte damit das Kunststück, verlustpunktfrei die Meisterschaft einzufahren. 22 Siege in 22 Spielen bedeuteten am Ende 44:0 Punkte.
„Es war das letzte Ziel, was sie noch hatten“, gab TuS-Abteilungsleiter Edgar Braner zu verstehen, nachdem Aufstieg und Meisterschaft bereits im März unter Dach und Fach waren. Doch nach einem neuerlichen Sieg sah es vor dem ersten Aufschlag gar nicht zwingend aus, denn mit Marc Sproß und Wolfgang Döppert fielen kurzfristig gleich zwei Stammspieler und Punktegaranten aus. „Wir haben dann in der Turnhalle alles zusammengekratzt, was bei drei nicht schnell genug auf den Bäumen war“, gab TuS-Kapitän Sebastian Elvers scherzhaft zu verstehen. Am Ende des „Spontan-Castings“ fiel die Wahl auf Edgar Braner und Thomas Schmitt – beide aus der vierten Herrenmannschaft. Elvers: „Und diese Wahl war goldrichtig. Die beiden haben sich mächtig ins Zeug gelegt.“ Dieser Umstand schlug sich auch in Zahlen nieder. Schmitt gewann ein Einzel, während Edgar Braner sich gar für drei Zähler verantwortlich zeigte. Braner: „Wenn man schon mal da ist...“
Dies war auch Joshua Kraft, der sich im letzten Punktspiel noch einmal zu einer tadellosen Leistung aufraffte. Mit zwei 3:0-Siegen schraubte er seine Einzelbilanz in der Rückrunde auf 17:2. „Auf ihn war und ist einfach Verlass“, resümierte Elvers, der hernach froh war, dass die Runde nun zu Ende gegangen ist: „Sie war wahnsinnig erfolgreich, aber auch irgendwie anstrengend. Sie kam uns alle länger vor als sonst.“ Diese Äußerung griff Braner umgehend auf: „Ich werdet alt“, grinste der TuS-Boss.