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  • Mo., 16. Mai 2022, 13:17 Uhr
    HANDBALL: TGO Herren verlieren in Saulheim mit 28:27 Treffern / Saison in Ruhe analysieren

    Vermeidbare Niederlage zum Abschluss

    Mit seinen sieben Toren war Jan Bußer der treffsicherste Spieler für die TGO Herren. Sein einziger vergebener Siebenmeter war sicherlich nicht der Grund für die Niederlage gegen Saulheim. Foto: Felix Diehl


    Mit einer verdienten, aber knappen 27:28 Niederlage beim SG Saulheim II, beendete die TG Osthofen ihre Saison in der Rheinhessenliga. Irgendwie war die Luft in dieser Partie raus. Beiden Mannschaften merkte man an, das es um nichts mehr ging und die Aktiven froh waren, dass diese unendliche lange und nervige Saison endlich ist. Die TGO Herren kamen eigentlich gut ins Spiel und waren auch die bessere Mannschaft. Die Abwehr stand gut und die SG Saulheim wurde immer wieder ins passive Spiel gezwungen. Doch durch Unaufmerksamkeiten oder unglückliche Abpraller wurden immer wieder Gegentore zugelassen. Das Angriffsspiel war durchaus ansehnlich. Immer wieder wurden Lösungen gefunden und Treffer auch sehr gut herausgespielt. Aber, wie so oft in dieser Saison, belohnte sich das Team für den Aufwand leider nicht. Zu viele hundertprozentige Chancen wurden liegen gelassen. So ging die TGO mit einem Tor Rückstand in die Halbzeit, obwohl es sich angefühlt hatte, dass das Team von Trainer Mirko Höfler mit mehreren Toren Vorsprung in der Pause war.

    Abwehr verlor den Faden

    In der zweiten Halbzeit verlor die TGO in der Abwehr den Faden. Der Saulheimer Torjäger Maximilian Bannicke hatte zu viel Freiraum. Den nutzte er konsequent. In der 50. Spielminute, beim Stand von 20:27, stellte Trainer Mirko Höfler auf eine offensive Abwehr um. Im Nachhinein betrachtet, hätte die TGO diese Taktik eher anwenden sollen, denn nach der Umstellung stand die Defensive wieder viel besser. Lediglich ein Treffer wurde noch zugelassen und immer wieder Ballgewinne in schnelle Gegenstöße umgesetzt. Zum Schluss hat die Zeit nicht mehr gereicht, um das Spiel doch noch zu kippen. Trainer Mirko Höfler: „Jetzt ist erstmal Pause. Die werden wir nutzen, um zu analysieren, warum wir so eine unbeständige Saison gespielt haben. Das Spiel in Saulheim war typisch für den gesamten Verlauf.“
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