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  • Mi., 07. August 2013, 23:07 Uhr
    Verzweifelte Anwohner bitten SPD Worms-Mitte mit Unterschriftenliste um Hilfe und Unterstützung

    Vermüllung und Lärm auf dem Torturmplatz

    Auf dem Torturmplatz übergaben die Anwohner eine zusammengestellte Dokumentation und eine Unterschriftenliste an den SPD-Ortsverein Worms-Mitte, um der Forderung nach „Sauberkeit, Recht und Ordnung“ Nachdruck zu verleihen.


    „Jeden Abend zwischen 20 und 21 Uhr treffen sich ausschließlich bei sommerlichen Temperaturen schätzungsweise 50 Personen und mehr auf dem Torturmplatz, hinterlassen Müll in größeren Mengen, befahren die Grasfläche mit Rädern und Mofas und benutzen den Grabhügel als Sprungschanze. Auch Hundekotbeutel werden zu Wasserbomben umfunktioniert und gleichmäßig auf dem Gelände verteilt“, so Frau Schäck, eine aufgebrachte Anwohnerin, die nun geschlossen mit 18 weiteren Anlieger den SPD-Ortsverein Worms-Mitte kurzfristig zu einem vor-Ort Termin eingeladen hatte.

    Dort übergaben die Anwohner einen Beschwerdebrief, eine ausführliche Fotodokumentation und eine Unterschriftenliste aller Betroffenen an SPD-Stadtrat Uwe Gros und den Vorsitzenden der SPD Worms-Mitte Andreas Gölz, um der berechtigten Forderung nach „Sauberkeit, Recht und Ordnung“ Nachdruck zu verleihen.

    SPD als letzte Hoffnung
    „Sie sind unsere letzte Hoffnung, weil uns leider trotz Beschwerden keiner hilft“, so Petra Erkert zu den Sozialdemokraten. SPD-Stadtrat Uwe Gros zeigte Verständnis gegenüber der Situation der Anwohner und sicherte den Anliegern zu, dass man dieses ausführliche Dokumentation samt Unterschriftenliste umgehend an OB Michael Kissel zur weiteren Bearbeitung weiterleiten wird. Jedoch ist diese Situation nicht nur für die Anwohner untragbar. „Durch die Vermüllung und Zerstörung von Parkanlagen entstehen auch der Stadtkasse hohe Kosten. Wenn Grünflächen, wie in diesem Fall ganz offensichtlich zweckentfremdet werden ist umgehender Handlungsbedarf angesagt”, so Andreas Gölz entschlossen.

    Uwe Gros versprach weiter dran zu bleiben und im engen Kontakt mit den Anwohnern zu stehen. Bald möchte man sich wieder vor Ort verabreden um weitere Maßnahmen erörtern. Mehr Informationen unter www.spd-worms-mitte.de

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