Die SPD Alzey-Worms und SPD Worms distanzieren sich von den „Oppenheimer Vorgängen“ um Marcus Held
Vertrauen „nachhaltig beschädigt“
Der SPD-Unterbezirksvorstand Alzey-Worms mit den Vorsitzenden der SPD-Verbände und der sozialdemokratischen Arbeitsgemeinschaften im Landkreis, ebenso wie der Unterbezirksvorstand Worms haben sich in ihren jüngsten Sitzung mit der Entwicklung um Marcus Held beschäftigt.
In einer Presseerklärung der SPD Alzey-Worms und Worms vom 26. Februar erklären die Genossen, dass die vom Landesrechnungshof in zahlreichen Punkten gerügten Verfehlungen in der Amtsführung als Stadtbürgermeister von Oppenheim, vor allem aber die daraus resultierenden Ermittlungen der Staatsanwaltschaft, haben das Vertrauen in Marcus Held „nachhaltig beschädigt“. Und dieser Vertrauensverlust ginge weit über Oppenheim hinaus. ln der SPD des Landkreises Alzey-Worms und Worms, ebenso in der Bevölkerung des Bundestagswahlkreises seien Unverständnis und Distanzierung gegenüber Marcus Held auch in dessen Funktion als Bundestagsabgeordneter gewachsen.
„Wir erwarten“, so die Presseerklärung, „dass sich Marcus Held seiner politischen Verantwortung mit der gebotenen Konsequenz stellt“. Der Verlust an öffentlicher Reputation, an Vertrauen und Ansehen betreffe inzwischen nicht mehr nur ihn als Person. Die Politik im Allgemeinen, die Kommunalpolitik im Besonderen und ebenso das Ansehen der SPD „leiden massiv unter den Oppenheimer Vorgängen“.
Der Bundestagsabgeordnete und Oppenheimer Stadtbürgermeister Marcus Held (SPD). Foto: Rudolf Uhrig