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  • Fr., 14. Februar 2014, 14:15 Uhr

    VG Eich investiert in regenerative Energien

    Am Montag wurde es offiziell: Im Namen aller Ortsbürgermeister der Verbandsgemeinde Eich unterzeichnete VG-Chef Gerhard Kiefer den Anteilskauf am Windpark Alsheim. Mit 48 Prozent beteiligt sich die Verbandsgemeinde Eich nun an den drei Windkraftanlagen in ihrer Gemarkung. „Wir freuen uns, dass wir unser erstes Großprojekt im Bereich erneuerbarer Energien mit einem erfahrenen und zuverlässigen Partner wie EWR durchführen können“, erklärte Kiefer.

    Durch die drei Windkraft- und zusätzliche Fotovoltaikanlagen auf öffentlichen und privaten Gebäuden sei die VG Eich schon jetzt – rein bilanziell gesehen – bei einer 100-prozentigen Energieversorgung durch erneuerbare Energien, erläuterte Kiefer weiter.

    Die Beteiligung tritt rückwirkend zum 1. Januar in Kraft. Vorausgegangen war eine intensive wirtschaftliche Prüfung des EWR-Angebots. Aufgrund dessen fällte der Verbandsgemeinderat im Dezember 2013 die Entscheidung zum Anteilskauf. Und die VG Eich ist beim Windpark Alsheim nicht allein im Geschäft. Bereits im Juli des vergangenen Jahres erwarb die Energiegenossenschaft Worms-Wonnegau eG 24 Prozent an den drei Anlagen.

    Der Energiedienstleister sieht das steigende Interesse an regenerative Energien als positiven Schritt in Richtung grüne Zukunft. „Mit der Möglichkeit der Beteiligung an den regenerativen Energieerzeugungsanlagen direkt vor Ort, möchten wir die Gemeinden so gut es geht auf den Weg der Energiewende mitnehmen“, verdeutlichte Heribert Wilde, EWR-Kommunalbetreuer und Geschäftsführer der EWR Neue Energien GmbH.

    Drei Windräder für viel Strom
    Jedes Windrad der Firma Enercon hat eine Nennleistung von 2,3 Megawatt – damit kann der Windpark genug Strom für rund 4.600 Haushalte erzeugen. Beeindruckend ist mit 138 Metern nicht nur die Höhe der Windkraftanlagen, sondern auch die Menge an CO₂, die damit eingespart werden kann: Pro Jahr und Anlage wird der Ausstoß von 9.600 Tonnen CO₂ vermieden.

     

     

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