Di., 14. Mai 2024, 10:45 Uhr
UNESCO-Welterbetag: Die SchUM-Stätten Speyer, Worms und Mainz laden am 2. Juni ein
„Vielfalt entdecken und erleben“
Endlich ist es wieder soweit: Auf Einladung der Deutschen UNESCO-Kommission und des Vereins UNESCO-Welterbestätten Deutschland feiern die 52 deutschen Welterbestätten am Sonntag, dem 2. Juni, den UNESCO-Welterbetag. Zahlreiche Veranstaltungen und Mitmachaktionen stehen an diesem Tag unter dem Motto „Vielfalt erleben und entdecken“ und werfen einen Blick auf den Facettenreichtum der verschiedenen Welterbestätten in Deutschland.
Auch die UNESCO-Welterbe SchUM-Stätten Speyer, Worms und Mainz sind 2024 wieder vertreten. Die vielfältigen Veranstaltungen am 2. Juni bieten eine einzigartige Gelegenheit, das jüdische Erbe der SchUM-Städte zu entdecken und zu erleben: Auf Gäste warten spannende Führungen, darunter auch eine exklusive Grabungsführung an der Wormser Mikwe, freie Eintritte in die jüdischen Museen im Raschi-Haus in Worms und dem Speyerer Judenhof samt Museum SchPIRA sowie die erstmalige Präsentation der überaus seltenen historischen Raschi-Fragmente aus dem 14. Jahrhundert im Archiv der Stadt Worms im Raschi-Haus.
Weitere Informationen unter
www.unesco-welterbetag.de/welterbestaetten/schum-statten-speyer-worms-und-mainz
Welterbe seit 2021
Die SchUM-Stätten Speyer, Worms und Mainz wurden im Juli 2021 von der UNESCO zum ersten jüdischen Welterbe Deutschlands ernannt. Die im Mittelalter eng miteinander verbundenen drei SchUM-Gemeinden beeinflussten maßgeblich Kultur, liturgische Dichtung und religiöses Recht des aschkenasischen Judentums. Die Monumente und Friedhöfe sind herausragende Zeugnisse der Geschichte von Jüdinnen und Juden nördlich der Alpen. Der Begriff SchUM setzt sich aus den Anfangsbuchstaben der mittelalterlichen hebräischen Städtenamen zusammen.