Jobcenter Alzey-Worms unterzeichnet Charta der Vielfalt / Unterschiedliche Potenziale erkennen
Vielfalt erkennen und anerkennen
Ilka Huber (Mitte) unterzeichnete die Charta der Vielfalt. Landrat Ernst Walter Görisch und Heike Strack unterstützen die Bekenntnis zur Vielfalt im Unternehmen.
„Wir können nur erfolgreich sein, wenn wir die vorhandene Vielfalt erkennen und nutzen“, dieser Satz aus der Charta der Vielfalt ist für das Jobcenter Alzey-Worms bereits seit Jahren eine wichtige Maxime, wenn es um den Umgang mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf der einen und mit den Jobcenterkundinnen und -kunden auf der anderen Seite geht. Das Bekenntnis zur Vielfalt im Unternehmen bekräftigten die Vertreter der Trägerorganisationen des Jobcenters jetzt anlässlich des vierten Deutschen Diversity-Tages mit der Unterzeichnung der Charta der Vielfalt.
Mitarbeiter aus 11 Nationen
Das Jobcenter Alzey-Worms beschäftigt Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus insgesamt elf Nationen. „Unsere Kolleginnen und Kollegen mit Migrationshintergrund erleben wir als echte Bereicherung, auch und gerade wenn es darum geht Angehörige fremder Nationen, die als Hilfesuchende zu uns kommen, zu beraten und zu begleiten“, erklärt Ilka Huber Geschäftsführerin des Jobcenters. „Mit der Umsetzung der Charta der Vielfalt in unserer Organisation verfolgen wir das Ziel ein Arbeitsumfeld zu schaffen, das frei von Vorurteilen ist und in dem alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Wertschätzung erfahren.“
„Nur indem die unterschiedlichen Potenziale der Menschen innerhalb und außerhalb der Organisation erkannt und auch anerkannt werden, kann ein Klima der Akzeptanz und des gegenseitigen Vertrauens geschaffen werden, das gerade für die Arbeit im Jobcenter besonders wichtig ist“, bestätigt auch Heike Strack, Chefin der Mainzer Arbeitsagentur, die dort Menschen aus über 40 verschiedenen Nationen beschäftigt. In der Unterzeichnung der Charta der Vielfalt sieht Landrat Ernst Walter Görisch vor allem auch eine Verpflichtung für die Zukunft. Die Umsetzung der Charta müsse immer wieder zum Thema des internen und externen Dialogs gemacht werden, so Görisch. Dabei komme den Führungskräften eine besondere Verpflichtung zu.