Die Hochheimer CDU hatte Mitglieder aus Worms, aber auch andere Interessenten zu einer Tagesfahrt nach Mainz eingeladen.
Unter der Leitung von Raimund Sürder besuchten 29 Personen zunächst St. Stephan mit den eindrucksvollen Fenstern von Marc Chagall und seines „Schülers“ Charles Marq. Interessiert lauschten sie den Ausführungen vom Fremdenführer und Gemeinderatsmitglied Kirch, der zunächst erläuterte, wie der von den Nazis verfolgte, weltberühmte jüdische Künstler von dem kunstbesessenen Pfarrer Wagner letztendlich überredet wurde, ein Fenster in einer deutschen und auch noch katholischen Kirche zu gestalten. Das von Vielen als unmöglich bezeichnete Bemühen gelang jedoch im Jahr 1978. Zu verdanken war es nicht nur den wiederholt geäußerten Bitten des Pfarrers, sondern auch Chagalls Frau Vava, die letztlich den Ausschlag gab! Dem ersten Fenster folgten dann weitere, die alle Szenen aus dem Alten Testament zeigen.
Mittags wurde der Mainzer Dom mit Hilfe von zwei Führerinnen erkundet, die großes Fachwissen hatten, dies es aber etwas monoton weitergaben.
Höhepunkt war aber dann der Besuch der Plenarsitzung des rheinland-pfälzischen Landtags auf Einladung des Wormser Abgeordneten Adolf Kessel. Die Diskussion über eine Neuordnung der Schulferien in Rheinland-Pfalz artete nach Meinung der Besucher teilweise in Sarkasmus aus und war dann wenig an der Sache orientiert. Dabei wären zukünftig Pfingstferien (zu Lasten von kürzeren Oster- und Weihnachtsferien) in unserem Bundesland nach 2017 durchaus diskussionswürdig, wie dies im Gespräch mit Adolf Kessel deutlich wurde.
Hochheims CDU-Ortsvorsitzender Heiner Fürst dankte im Namen aller Adolf Kessel, Iris Muth und Gisela Ebling für die Einladung nach Mainz mit kleinen Präsenten und Raimund Sürder für die Organisation des interessanten und vielseitig abgestimmten Tagesausflugs.