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So., 15. Februar 2015, 15:43 Uhr
SV Horchheim setzt Zeichen gegen „Rechts, Rassismus und Gewalt“ / Ausbildung als oberste Priorität
Vier Schrauben für Zivilcourage
Das Foto zeigt den 1. SVH-Vorsitzendehn Wilfried Adelfinger (links), den SVH-Jugend-Koordinator Yannick Bog (rechts) und einige der SVH-Nachwuchs-Kicker.
VON KLAUS DIEHL Beim SV Horchheim setzt man Zeichen und schließt sich der vom Südwestdeutschen Fußballverband geförderten und von der Dürener Initiative gegen „Rechts, Rassismus und Gewalt – 4 Schrauben für Zivilcourage“, an.
Direkt am Eingang des SVH-Sportgeländes wurde ein entsprechendes Schild montiert auf dem darauf hingewiesen wird, dass der SV Horchheim gegen Rassismus und Gewalt ist. Dies wird bereits seit etlichen Jahren beim SVH vermittelt, deshalb wurde auch nicht gezögert und sowohl Vorstand, Jugendleitung und Jugendspieler beteiligen sich an dieser Aktion.
Dem SV Horchheim gehören an die 600 Schüler und Jugendliche an, die dem runden Leder im sportlichen Wettkampf nachjagen. Darunter auch ein erheblicher Teil mit Migrationshintergrund und dies ohne Probleme. Da der SVH auch den Schulen und Kindergärten in Horchheim ein wichtiger und kompetenter Gesprächspartner ist, weiß er auch um die Wichtigkeit seiner Aufgaben neben dem aktuellen Sportbetrieb.
Beim SV Horchheim ist man überzeugt und stellt sich auch ganz bewusst dieser Aufgabe: Nämlich, dass der Sport und damit auch die Sportvereine eine wichtige „Klammer“ im sozialen und gesellschaftlichen Miteinander in unserer Gesellschaft ist. Eine große Aufgabe, die viel Idealismus und großen ehrenamtlichen Einsatz und damit auch viele Mitstreiter benötigt und man deshalb auch die Vereine, speziell in diesem Fall der SV Horchheim, auch Unterstützung von Außenhalb zukommen lassen sollte. Denn diese ehrenamtliche Tätigkeit ist gerade in der jetzigen Zeit mehr als wichtig und ist vom Bund, Land und Kommune nicht bezahlbar.
SV Horchheim als „Ausbildungsverein“
Für eine sichere Zukunft, einem friedlichen und fairen Miteinander, gerade auch der Jugend für die Zukunft zusätzliche Perspektiven zu bieten und auch für das gesellschaftliche Leben anhand ihrer Fähigkeiten auf allen Ebene einzubinden. Denn die Jugend ist und bleibt immer unsere Zukunft. Da ist leider schon zu viel versäumt worden. Die Jugend ist dankbar dafür, wenn man sie ernst nimmt, ihnen zuhört, sich um sie kümmert, anleitet und einen Weg zeigt, der sich lohnt. Der SV Horchheim ist ein „Ausbildungsverein“, der wohl nie in der 1. Bundesliga spielen wird, aber die Jugend oberste Priorität hat. Gerade auch unter dem Gesichtspunkt gegen „Rechts, Rassismus und Gewalt“. Wie sagt ein altes Sprichwort: „Was man in der Jugend sät, hofft und wird man auch im Alter ernten“.