STADTMEISTERSCHAFT: Wormaten Lazar Ilic gelingen zehn Tore in einer Partie
Viertelfinale stehen an
Zehn Tore in einem Spiel, mehr als außergewöhnlich! Lazar Ilic schaffte das Kunststück. Foto. Felix Diehl
Von Marcus Diehl › Die Viertelfinale stehen auf dem Programm der 57. Fußball-Stadtmeisterschaft beim TuS Neuhausen. Am Freitag spielte der Gastgeber gegen den TuS Hochheim. Tags darauf treffen die TSG Pfeddersheim II auf FT/Alemannia Worms um 16 Uhr und anschließend um 18.30 Uhr der SV Horchheim auf SV Suryoye Worms. Am Sonntag gibt es nur eine Partie, und zwar um 16.30 Uhr zwischen VfR Wormatia Worms II und Rhenania Rheindürkheim. Alle Begegnungen mit einem klaren Favoriten. Am Dienstag und Mittwoch werden jeweils um 19 Uhr die beiden Spiele im Halbfinale ausgetragen.
SV Horchheim – Ataspor Worms 4:3 n.11m (0:0)
Das Knallerspiel im Achtelfinale. Zwei zukünftige Bezirksligakontrahenten trafen aufeinander. Es war eine spannende Partie. Jeder hatte eine Halbzeit für sich entschieden. Nur das Salz in der Suppe fehlt, die Tore. Es war umkämpft, mit rassigen Zweikämpfen, aber immer auf einem fairen Level. Die ersten 45. Minuten gehen an Ataspor. Horchheim machte zwar das Spiel und waren spielerisch besser, aber mit ihrem schnellen Umschaltspiel war Ataspor vor dem Tor viel gefährlicher. Die beste Chance hatte Mert Artan schon früh in der Partie. Völlig frei war sein Abschluss zu harmlos und Torhüter Maximilian Schäfer konnte parieren.
Auch Torjäger Igor Grozu war ein ständiger Unruheherd. Der junge Horchheimer Abwehrchef, Finn Cleres, konnte mit seinem Einsatz vieles wegverteidigen. In der zweiten Hälfte drehten sich die Machtverhältnisse. Die Systemumstellungen und die vielen Wechsel auf beiden Seiten brachten den Horchheimern mehr Nährwert im Spiel. Vor allem die Hereinnahme von Dennis Renner auf der rechten Offensivbahn brachte viel Unruhe in die Defensive von Ataspor. Beste Chancen von Oguzhan Levent, Elias Völkl, Christoph Braun und vor allem die größte Gelegenheit des SVH, von Domenico Gagliardi, kurz vor Schluss, wurden schon leichtfertig vergeben.
Die zahlreichen Zuschauer wurden dann mit einem Elfmeterschießen belohnt. Jetzt musste der Ball im Tor landen. Beim SVH wurde Torhüter Maximilian Schäfer zum Matchwinner. Gleich zweimal konnte er einen Elfmeter entschärfen. Während die Horchheimer einen an den Querbalken jagten.
FSV Abenheim – SV Suryoye Worms 1:3 (1:2)
Ein Duell zweier B-Ligisten. Wobei der A-Klassenabsteiger mit einem stark veränderten Gesicht seiner Mannschaft angetreten ist und mit Hans-Werner Schmahl auch einen neuen Trainer an der Seite stehen hat. Erwischt wurde der FSV gleich zu Beginn der Partie auf dem falschen Fuß. Nach fünf Minuten führte Suryoye mit 0:2. Aday Kurt und Boti Abay sorgten erst einmal für klare Verhältnisse.
Es dauerte eine Weile, bis der FSV sich von dem Schock erholt hatte. Mit dem Anschlusstreffer von Erik Schied, noch vor der Pause, keimte wieder Hoffnung auf. Nach der Pause versuchten die Abenheimer zwar den Ausgleichtreffer zu erzielen, doch das Tor machte Suryoye. Malke Önder stelle nach einer Stunde Spielzeit auf 1:3. Das war auch gleichzeitig das Endresultat. Die Abenheimer waren an diesem Tag nicht mehr in der Lage, das Spiel noch zu drehen.
VfR Wormatia Worms II – TuS Weinsheim 14:0 (5:0)
Zu berichten gibt es eigentlich nur über eine Person, und zwar über Lazar Ilic. Zehn Tore in einer Partie kommen nicht jeden Tag vor. Auch wenn zwischen beiden Teams drei Spielklassen liegen. Diese Anzahl der Toren muss erst einmal erreicht werden. Von der ersten Sekunde an war Weinsheim hoffnungslos unterlegen. Nach zwei Minuten der erste Treffer von Ilic. Bis zur Pause waren es insgesamt drei Tore. Die beiden weiteren Treffer erzielte Diyar Yildiz. Gleich nach Wiederanpfiff waren es wieder zwei Treffer von Ilic. Nach dem 8:0 von Ali Zargomi traf er fünfmal in Folge und das innerhalb von zehn Minuten. Egal was er machte, am Ende war er erfolgreich.
Den Schlusspunkt setzte Argirios Goulas, der einzige Routinier in der Wormatia Elf. Ansonsten standen nur Spieler auf dem Platz, die ab dem Jahr 2000 geboren wurden. Positiv zu erwähnen, ist noch die sehr faire Spielweise der Weinsheimer, auch wenn das Ergebnis sehr deprimierend ist.
SG Blau-Weiß/Pfiffligheim II – Rhenania Rheindürkheim 0:7 (0:3)
Lange Zeit haben sich die Rheindürkheimer schwergetan. Sie brauchten lange, um in die Partie zu kommen. Die SG hatte in der Anfangsphase sogar die eine oder andere Chance, die hätte genutzt werden müssen. So entwickelte sich eine zähe Partie. Es dauerte bis zur 36. Spielminute, bis der erste Treffer gefallen ist. Nach einer Ecke war Moritz Hanisch zur Stelle. Danach wurde es einfacher für den B-Ligisten. Tom Dinger und David Sackreuther erhöhten für den Favoriten. Mit einem Doppelpack gleich nach der Halbzeit sorgte Tom Dinger für klare Verhältnisse. Die Partie war gelaufen. Dennis Thiel und David Sackreuther erzielten die restlichen Treffer.