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  • Mo., 30. März 2015, 13:30 Uhr
    Wormser Kunstverein stellt Tiermalereien Julius Grünewalds aus

    Virtuose Feldhasen

    Dr. Dietmar Schuth und Julius Grünewald (v.l.n.r.) freuen sich über einen gelungenen Auftakt der Ausstellung.

    VON FLORIAN HELFERT Mit der ersten Vernissage des Jahres stellt der Wormser Kunstverein eine Serie von Feldhasen des in Worms geborenen Künstlers Julius Grünewald aus. Geprägt ist die meist erdig kolorierte Porträtmalerei allerdings in keinster Weise durch das Osterfest, sondern nach Angaben des künstlerischen Leiters Dr. Dietmar Schuth vielmehr durch seine Beschaffenheit als Charakterstudie des Feldhasen. „Zwar sind Tierporträts in der zeitgenössischen Kunst selten, allerdings in Form des berühmten Aquarells eines jungen Hasen von Albrecht Dürer in der Kunstgeschichte durchaus tradiert“, erläuterte Dr. Schuth. Nach Stationen in Berlin und Budapest sowie Ausstellungen wie etwa in New York oder in der Kunsthalle Mannheim kehrt Julius Grünewald nun zu seinen biographischen Wurzeln zurück: Naturbeobachtungen aufgrund von Jagderlebnissen mit seinem Vater sowie zur Freude des Wormser Kunstvereins und seiner Gäste zu einer interessanten Ausstellung in der Renzstraße. Die Ausstellung ist noch bis zum 26. April, jeweils am Wochenende von 15 bis 18 Uhr geöffnet.



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