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  • Mi., 14. Juli 2021, 16:08 Uhr
    WORMS: Digitalisierungsstrategie profitiert vom kommunalen Austausch / Interkommunales Netzwerk Digitale Stadt ins Leben gerufen

    Vision einer „smarten“ Stadt

    Foto: Mirco Metzler/Die Knipser


    Die Digitalisierung ist eine der zentralen Herausforderungen für die Stadtverwaltungen. Nicht nur die Corona-Pandemie hat gezeigt wie wichtig digitale Prozesse für eine effizient arbeitende Verwaltung sind. Um diese Prozesse der Verwaltungen voranzutreiben und zu unterstützen, hat das Land Rheinland-Pfalz das Interkommunale Netzwerk Digitale Stadt (IKONE DS) ins Leben gerufen. Die Stadt Worms beteiligt sich mit ihrem städtischen Digitalisierungsbeauftragten, Dr. Stefan Puderbach, daran.

    „Die große Chance besteht für die Stadtverwaltung Worms darin, alle Arbeitsprozesse zu überprüfen. Für den Bürger werden diese Themen auch sehr schnell sichtbar an den städtischen Dienstleistungen. Hier werden Stück für Stück die Dienstleistungen digitalisiert und für den Bürger online von zu Hause nutzbar“, erklärt Oberbürgermeister Adolf Kessel die Vorteile von einer digitalen Verwaltung für die Bürgerinnen und Bürger. Um die Digitalisierungsprozesse an einer Stelle zu bündeln, hat die Stadtverwaltung Dr. Stefan Puderbach zum Digitalisierungsbeauftragten ernannt. Puderbach freut sich, dass es mit der Digitalisierung gesamtgesellschaftlich vorangeht: „Spätestens die Corona Pandemie hat die Notwendigkeit einer digital arbeitenden Verwaltung aufgezeigt. Besprechungen über Videodienste sind zum Alltag geworden. Mobiles Arbeiten ist für viele vollkommen selbstverständlich und das Arbeiten mit Clouds ein typisches Handwerkszeug.“

    Masterplan für die nächsten Jahre

    Bis zum nächsten Jahr will die Stadt Worms unter der Leitung von Puderbach eine Digitalisierungsstrategie entwerfen. Sie soll ein Masterplan für die nächsten Jahre werden. An dem integrierenden und partizipierenden Verfahren können sich die Bürgerinnen und Bürger beteiligen. Dadurch soll eine große Akzeptanz für die neuen Prozesse entstehen. Bereits jetzt kann die Bürgerschaft von positiven digitalen Entwicklungen profitieren: Der Internetauftritt der Stadt Worms hat in einer bundesweiten Studie in den Kategorien „Benutzerfreundlichkeit und Informationsdichte“ sehr gut abgeschnitten.

    Für solche digitalen Errungenschaften ist das Interkommunale Netzwerk besonders wichtig. Denn an ihnen können sich die zusammenarbeitenden Kommunen bereichern. Sie haben positive Beispiele, können gemeinsam besser werden und zu „smarten“ Städten werden, die nach Puderbachs Vision so aussehen könnten: „Städte könnten dann ein messbares, datenbasiertes urbanes Ökosystem werden, dass durch die kollektive Intelligenz der Bürgerschaft bereichert wird.“ Die zielgerichtete und bedarfsorientierte Verbesserung von Prozessen könne schließlich auch den Industrie- und Dienstleistungsstandort Worms stärken, so Puderbach. Damit die Vision einer lebendigen, „smarten“ Stadt Wirklichkeit wird, freut sich Worms nun, von den Erfahrungen anderer Kommunen im IKONE DS zu profitieren.

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