So., 27.09.2026
Die Gratiszeitung für Worms und das Nibelungenland
  • Startseite
  • Sport
  • Termine
  • Stellenmarkt
  • Mo., 05. September 2016, 09:48 Uhr
    Herbstprogramm der Volkshochschule Worms mit Bewährtem und vielen neuen Angeboten von Bildungsdezernent Waldemar Herder und vhs-Leiterin Agnes Denschlag vorgestellt /  rund 450 Workshops und Seminare vom 1. September bis 23. Dezember /  

    Volkshochschule als Ort der Begegnung und Weiterbildung

    Bildungsdezernent Waldemar Herder (re.) und vhs-Leiterin Agnes Denschlag mit dem Programmheft der Wormser Volkshochschule, in dem 450 Möglichkeiten aufgezeigt sind, sich privat und beruflich weiterzubilden.

    „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr“, lautet ein altes deutsches Sprichwort. „Das hat womöglich in früheren Zeiten noch seine Berechtigung gehabt, in unserer heutigen Zeit aber nicht mehr“, sagt Bildungsdezernent Waldemar Herder. Gerade in unserer modernen und schnelllebigen Gesellschaft komme man um ein lebenslanges Lernen nicht umhin, verdeutlicht der Dezernent. Die Volkshochschule nehme hier eine wichtige Rolle in der Daseinsvorsorge ein, indem sie allen Bürgerinnen und Bürgern Angebote für eine kontinuierliche Weiterbildung in unterschiedlichste Richtungen unterbreite. Dieses breite Kurs- und Veranstaltungsangebot spiegelt sich auch im nun gestarteten Herbstsemester der vhs-worms vom 1. September bis 23. Dezember wider, das in diesem Jahr das Schwerpunktthema „Begegnungen“ aufgreift.


    Damit rückt die kommunale Weiterbildungsinstitution der Stadt Worms ein Thema in den Mittelpunkt der Veranstaltungen, das viele Bürger bewegt. Da die Welt zusammenrückt, kommt es zu gewollten und ungewollten Begegnungen mit Menschen, Kulturen, Sprachen und Denkweisen. Diese können bereichernd und anregend sein, aber auch beängstigend und herausfordernd. Wie in ihrem Leitbild formuliert, versteht sich die Volkshochschule Worms seit ihrer Gründung als Ort der Bildung, Kultur und Begegnung. „Die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt sind eingeladen, sich in den zahlreichen Veranstaltungen und Seminaren der vhs zu begegnen und sich zu Themen zu treffen, die ihnen wichtig sind. Das gemeinsame Lernen und Wirken schafft Nähe und Verbindungen“, so vhs-Leiterin Agnes Denschlag. 


    Dass die Volkshochschule ihre Existenzberechtigung hat, belegen die Anmeldezahlen. Für die rund 450 Kurse, Workshops und Seminare liegen schon zu Semesterstart etwa 2.000 Anmeldungen vor.  Wir in jedem Jahr gibt es neben Bewährtem auch wieder einige neue Angebote. Und dabei geht es nicht nur um die Begegnungen mit den Menschen, sondern inhaltlich auch um die Begegnung mit der Natur, Kultur, der Geschichte oder beispielsweise dem bevorstehenden Lutherjubiläum und der Beschäftigung mit dem Reformator. So findet sich neu im Programm z. B. der Kurs „Kulturgeschichte für Anfänger mit dem Referenten Alexander Rehm am 8. November, der leicht verständlich Kulturbegriffe des Alltags erklärt. „Viele von uns kennen Begriffe wie Renaissance, Neuzeit oder Antike; aber können sie meist nicht zuordnen oder genauer erklären“, verdeutlicht Agnes Denschlag. Im Kurs werden solche Wissenslücken behoben. 


    Um das Thema „Geld“ geht es in einer fünfteiligen Vortragsreihe, die für Interessierte kostenfrei ist und in Kooperation mit der Deutschen Bundesbank am 7. September startet. Die Begegnung mit bekannten und weniger bekannten italienischen Liedern steht im Mittelpunkt des Seminars „Canzone Italiana“ (Beginn: 16. September). Bei den „bildenden“ Künsten konnte mit dem Dozenten Hans Greinert ein anerkannter Profi gewonnen werden, der es  im Workshop „Freies Skizzieren mit Stift und Pinsel“ den Teilnehmenden ermöglicht, sich gestalterisch auszuprobieren und den Blick zu schulen (Start: 25.09.2016). 


    Neu ist auch ein Fahrradreparatur-Workshop mit David Ayazi, „der zudem unter Integrationsgesichtspunkten einen wichtigen Beitrag leistet“, wie Bildungsdezernent Herder anmerkt. Der Referent spricht neben Deutsch, auch Französisch und Syrisch. Die Vermittlung von Sprachkenntnissen nimmt einen breiten Raum im Herbstsemester-Programm der vhs ein. „Neben beliebten und außergewöhnlichen Ländersprachen wie Italienisch, Spanisch oder gar Japanisch geht es uns darüber hinaus um die Vermittlung von Sprachkompetenz für Flüchtlinge und Asylbewerber“, sagt Dezernent Waldemar Herder, denn „wer die deutsche Sprache spricht und sich verständigen kann, wird sich auch schnell integrieren können.“  Weitere ehrenamtliche Deutschlernhelfer sind daher bei der Volkshochschule immer willkommen. Den Weg in die Einbürgerung ebnet die vhs, indem sie Einbürgerungstests durchführt und seit geraumer Zeit als offizielle Einbürgerungsstelle anerkannt ist. „Durch die Zusammenarbeit mit anderen Bildungseinrichtungen, wie der Stadtbibliothek oder der Musikschule können wir Synergien nutzen und Angebote bündeln“, freut sich Waldemar Herder über die funktionierende Zusammenarbeit im Zeichen der Bildung und Weiterbildung.  Ein Blick in das neue vhs-Programmheft, das vielerorts kostenlos ausliegt, zeigt die Vielfalt der Möglichkeiten, sich privat und auch beruflich mit Zertifikat weiterzubilden und den eigenen Horizont  zu erweitern. 


    Das komplette Programm kann im Internet unter www.vhs-worms.de eingesehen werden. Ebenso können sich Interessierte dort direkt online für die Kurse anmelden. Zur persönlichen Beratung steht die Volkshochschule gerne im Anmeldebüro im Willy-Brandt-Ring 5 oder telefonisch unter 06241/853-4265 zur Verfügung. 


     


    Beitrag aus der Rubrik

    » Worms und Ortsteile
    Anzeige Reifen Mast KN10123Anzeige Platten NOLLAnzeige Online StellenmarktAnzeige VHS
    Anzeige Cecil Cycle KN18256Anzeige Tip SüdhessenAnzeige Amtsblatt
    Anzeige TicketshopAnzeige das WormserAnzeige 3 Füller 1