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  • Mo., 21. März 2016, 14:06 Uhr
    Retestierung findet in Übergabe des Qualitätstestats ihren Abschluss

    Volkshochschule mit LQW-Qualitätszertifikat ausgezeichnet

    Sozialdezernent Waldemar Herder (3.v.r.) und Agnes Denschlag, Leiterin der vhs (1.v.r.), nahmen das LQW-Qualitätszertifikat von Gutachter Wolfgang Nötzold (Mitte) entgegen.


    Die Volkshochschule Worms ist mit dem Zertifikat der „Lernorientierten Qualitätstestierung in der Weiterbildung“ (LQW) ausgezeichnet worden. In Anwesenheit des Beigeordneten für Soziales, Bildung, Jugend und Wohnen, Waldemar Herder, fand die Auszeichnung in den Räumlichkeiten der vhs-Worms statt.

    Zweite Retestierung

    Die Volkshochschule Worms trägt als kommunale Weiterbildungseinrichtung eine hohe Verantwortung, denn Bildung zu gestalten bedeutet Zukunftsfähigkeit für eine Gesellschaft zu gestalten. Deshalb nutzt die vhs-Worms seit 2006 das Qualitätsentwicklungsverfahren LQW, um so Abläufe und Verfahren in der vhs zu gestalten, die Lernenden die bestmöglichen Lernbedingungen bieten. Das nun erhaltene Zertifikat war nun schon die zweite Retestierung in diesem Verfahren. Die vhs-Worms habe „schon frühzeitig erkannt, dass sie sich mit Fragen der Qualität zu befassen hat, um so für Bildungsinteressierte geeignete Angebote zu schaffen“, so Waldemar Herder.

    Zum Erreichen des Zertifikats war zuerst ein Selbstreport der vhs nötig, der die eigenen Verfahren und Vorgehensweisen erläuterte. Diesen Selbstreport prüften zwei unabhängige LQW-Gutachter, die daraufhin in einigen Punkten Verbesserungsvorschläge einbrachten. Bei einem Besuch konnten sich die Gutachter persönlich ein Bild von deren Umsetzung machen. Nach einem Abschlussworkshop mit vhs-Mitarbeiterinnen erhielt die Volkshochschule Worms nun ihr Retestierungszertifikat sowie eine Keramikfliese des Künstlers Guido Kranz. Diese Fliesen werden an alle ausgezeichneten Weiterbildungsorganisationen überreicht und ergeben erst zusammen ein Gesamtbild.

    Gute Bedingungen, passendes Umfeld

    Gutachter Wolfgang Nötzold lobte bei der Übergabe die vhs-Worms für ihre „guten Bedingungen, die Lernwilligen ein passendes Umfeld bieten.“ Die Leiterin der Volkshochschule Worms, Agnes Denschlag, bedankte sich bei ihrem gesamten Team für die geleistete Arbeit. Zum Abschluss äußerte Waldemar Herder mit der Bemerkung „die vhs darf sich nicht verstecken“, den Wunsch, einen zentraleren Standort für die Volkshochschule Worms zu finden. Denn die Volkshochschule gehöre gut sichtbar für die Bürger in die Stadtmitte.

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