Die Edeka-Märkte Röß und Sauer übergeben 79 Tüten mit haltbaren Lebensmitteln an die Wormser Tafel
Volle Tüten für die Wormser Tafel
Spendenübergabe an die Wormser Tafel. Von links: Wolf Röß, Jürgen Sehrt und Bernd Sauer. Foto: Ina Pohl
VON INA POHL |Die zwei Wormser Edeka-Märkte Röß, Pfiffligheimer Straße 7 und Sauer, in der Alzeyer Straße 242–244 sammelten im Rahmen der „Tafelaktion“ vom 11. März bis 23. März insgesamt 79 Taschen mit haltbaren Lebensmitteln zugunsten der Wormser Tafel.
In diesem Zeitraum konnten die Kunden der Edeka-Märkte im Wert von 5 Euro gefüllte Taschen erwerben, die anschließend von den Inhabern Bernd Sauer (Pfiffligheim) und Wolf Röß (Pfeddersheim) an den Geschäftsführer der Wormser Tafel Jürgen Sehrt überreicht wurden. Die beiden Märkte beteiligen sich damit zum siebten Mal an der Spendeninitiative von Edeka Südwest, die damit die örtlichen Tafeln unterstützen, und zusätzlich 30.000 Euro an die Landesverbände der Tafeln in Südwestdeutschland spenden.
„Wir freuen uns sehr über die gefüllten Tüten“, freut sich Sehrt, „Diese Aktionen sind wichtig, um der Tafel finanziellen Halt zu geben“. Auch der Zeitraum der Spendenaktion wurde laut Sehrt gut gewählt. „Vor Ostern kann es schon passieren, dass wir in der Tafel vor fast leeren Regalen stehen“, erklärt Sehrt.
Bei der Wormser Tafel arbeiten rund 80 ehrenamtliche Mitarbeiter, die jeden Dienstag und Freitag bei der Ausgabe der Lebensmittel an rund 1964 Bedürftige helfen, oder bei Supermärkten die Spenden abholen. „Die Tafel steht auf zwei Pfeilern“, erklärt Sehrt „Wir sammeln Lebensmittel, damit sie nicht weggeworfen werden und geben sie den Menschen, die sie brauchen.“ Die Wormser Tafel ist komplett auf Geld- und Lebensmittelspenden angewiesen. „Generell haben wir festgestellt, dass immer mehr an überregionale Organisationen gespendet wird“, erzählt Röß.
Es sei daher umso schöner, dass die Aktion eine regionale Organisation unterstützt. Deshalb werde man auch über weitere gemeinsame Aktionen sprechen, bei denen aktiv Mitarbeiter der Tafel eingebunden werden sollen. „Die persönliche Ansprache ist durch nichts zu ersetzen“, weiß Sehrt und freut sich auf weitere Aktionen.