Do., 03.09.2026
Die Gratiszeitung für Worms und das Nibelungenland
  • Startseite
  • Sport
  • Termine
  • Stellenmarkt
  • Do., 19. Oktober 2023, 07:46 Uhr
    Rudi-Stephan-Gymnasium: Präventionsveranstaltung feiert das Leben ohne Drogen / „Tanzbattles waren wunderbar“

    Voller Erfolg für „Tanzrausch statt Vollrausch“

    Das Tanzevent möchte Jugendlichen den Spaß am Tanz als Alternative zu Drogen aufzeigen.


    „Ich bin total happy“ gibt Christina Münch, Lehrerin am Rudi-Stephan-Gymnasium, zu Protokoll, nachdem sie in diesem Jahr am 12. Oktober federführend für den Wormser Arbeitskreis Suchtprävention die Veranstaltung „Tanzrausch statt Vollrausch“ über die Bühne gebracht hatte. Das Tanzevent für die weiterführenden Wormser Schulen in der Aula des BIZ will Jugendlichen als Alternative zu Drogen den Spaß am Tanz aufzeigen. Dafür arbeitete das Rudi mit der ADTV-Tanzlehrerin Melanie Kiesewetter zusammen. Ziel der vom ADTV ausgehenden Tanzaktion sei es, „sich selbstbewusst gegen den Trend von Jugendlichen mit exzessivem Alkoholkonsum bis hin zum Komatrinken entgegenzustellen“, so Kiesewetter, die mit vollem Einsatz die Jugendlichen von der Bühne aus motivierte und dirigierte. Auch für sie war der Tanzrausch ein voller Erfolg: „Die Tanzbattles waren wunderbar und sogar ein Schülerinnen-Team, das nur ganz kurz geübt hatte und eigentlich verzichten wollte, traute sich am Ende auf die Bühne“, freute sich die Tanzlehrerin und Einheizerin dieses etwas anderen Schulmorgens.

    Doch ging es nicht allein um die tollen Choreografien, Tanz- und Showeinlagen der jungen Wormserinnen und Wormser. „Wir hatten mit unserer Suchtmeile im Foyer eine wunderbare Ergänzung des lebhaften Geschehens in der Aula“, so Christina Münch. Dort hatte das Jugendparlament der Stadt Worms einen Green-Room eingerichtet, in dem statt Alkoholischem bunt eingefärbte alkoholfreie Shots angeboten wurden, um so über das Thema Rausch ins Gespräch zu kommen. Die Folgen konnten an den anderen Stationen von Caritas, der Drogenberatung Alzey-Worms oder beim Präventionsbeauftragten der RENOLIT sowie mit der Schulsozialarbeiterin des RSG, Alexandra Hilgert, thematisiert und vertieft werden.

    Thematisch erweitern
    Und zwischen den einzelnen Tanzbattle-Sessions blieb von der Bühne aus die Möglichkeit in knackigen Vorträgen, z.B. von Ärztin Gaby Behr, über die Gefahren bei Clubbesuchen wie z.B. K.O.-Tropfen zu warnen, während die Wormser Polizei über die Gefahren illegaler Substanzen aufklärte. Dass eine derartige Veranstaltung nicht ohne breite Unterstützung der Zivilgesellschaft auf die Beine gestellt werden kann, verstehe sich von selbst, so Organisatorin Münch. Es sei daher ein Glück, dass neben der Stadt Worms so viele Akteure wie der Lions-Club, die Soroptimisten, aber auch Wormser Unternehmen wie die Kinowelt, die Kaiser Passage, die Bäckerei Seiler, Getränke Gegros oder das Eiscafé Nonno sowie Medienagenturen wie Samuel Debus’ „Lindwurm“ oder „Die Knipser“ zum Gelingen des Events beigetragen hätten. „Der Tanzrausch“, so Melanie Kiesewetter, „soll im kommenden Jahr seinen Fokus nochmals weiten: Dann wollen wir das Problem der Sucht noch breiter angehen und Themen wie z.B. Essstörungen, Glücksspiel- und Gamingsucht mit ins Boot nehmen.“

    Tanzbattles als Highlight
    Highlight des Vormittags waren zuletzt aber natürlich die Tanzbattles, die von der fachkundigen Jury, bestehend aus den aktiven Tänzern Rebekka Stahl, Mark Nagy und Salim Rettig, begutachtet und letztlich entschieden wurden. Tänzerinnen und Tänzer der Wettbewerbe kamen neben Gauß-, Eleonoren- und Rudi-Stephan-Gymnasium aus der Nibelungenschule, der Berufsbildenden Schule Wirtschaft sowie aus der Geschwister-Scholl-Schule. „Gewonnen haben am Ende alle“, war sich auch der renommierte Wormser DJ Kay-Luv sicher, der unentgeltlich „und aus voller Überzeugung“ am Tanzrausch auflegte: „Man hat gesehen, dass es funktioniert! Die Leute brauchen überhaupt nichts zu trinken, damit die Stimmung kocht,“ zeigte er sich überzeugt. Dass es am Ende mit den „Single Ladies“ des RSG und dem Tanzduo „Jasmin und Birdzhan“ von der Nibelungenschule zwei erste Plätze in zwei verschiedenen Kategorien gab, sorgte bei allen Anwesenden und Mittanzenden für tosenden Applaus. Und wenn die Schule danach nicht aus gewesen wäre, dann hätten alle wahrscheinlich noch bis zum Abend weitergefeiert.

    Die Unterstützer und Organisatoren der Veranstaltung freuen sich über deren Gelingen.

    Beitrag aus der Rubrik

    » Worms und Ortsteile
    Anzeige Reifen Mast KN10123Anzeige Platten NOLLAnzeige Online StellenmarktAnzeige VHS
    Anzeige AmtsblattAnzeige Cecil Cycle KN18256Anzeige Tip Südhessen
    Anzeige Klinikum Worms - Tag der offenen TürAnzeige TicketshopAnzeige das Wormser