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Mi., 08. Januar 2014, 15:22 Uhr
Der Kreisverband der Christdemokraten blickte beim Neujahrsempfang im Lincoln auf ein erfolgreiches Jahr zurück / Vera Lengsfeld als Gastrednerin
CDU Worms: Voller Zuversicht ins Wahljahr 2014
Vera Lengsfeld hielt eine positive Rede und rief dazu auf, die Chancen zu nutzen, die 2014 greifbar seien. Foto: Gernot Kirch
Von Gernot Kirch Die Wormser Christdemokraten hatten am Dienstagabend zu ihrem traditionellen Neujahrsempfang ins stilvolle Ambiente des LincolnTheaters eingeladen. Als Gastrednerin konnte Bürgerrechtlerin und CDU-Politikerin Vera Lengsfeld begrüßt werden.
Kommunalwahl im Fokus Der Vorsitzende der Wormser CDU, Hans-Joachim Kosubek, begrüßte die zahlreichen, gut gelaunten Besucher. Zunächst galt sein Augenmerk dem vergangenen Jahr, das für die Christdemokraten sehr erfolgreich verlaufen war. Als sensationell bezeichnete er es, dass Jan Metzler bei der Bundestagswahl das Direktmandat gewinnen konnte. Erstmals seit Bestehen der Bundesrepublik Deutschland sei der Wahlkreis Worms-Alzey-Oppenheim damit von einem Christdemokraten erobert worden. Jetzt dürfe man aber nicht abheben, sondern müsse hinsichtlich der anstehende Europa- und Kommunalwahl im Mai 2014 die notwendige Demut zeigen.
"Die Vergangenheit ist rum, jetzt müssen wir die Zukunft anpacken", formulierte Hans-Jochim Kosubek kernig. Herausragend sei auch die Mitgliederentwicklung in Worms gewesen. Die Union habe in der Nibelungenstadt so viele Neumitglieder begrüßen können, wie seit 1949 nicht mehr. Und dies seien alles Leute, die anpacken und etwas bewegen wollten. Bezüglich der Liste für die Kommunalwahl, sagte Hans-Joachim Kosubek, dass man stark verjüngt in den Urnengang gehe. Auch sei jeder zweite Platz auf der Liste bis Position 18 mit einer Frau besetzt. Und dies wären keine Quotenfrauen, sondern Persönlichkeiten, die es durch Leistung und Engagement gepackt hätten. Abschließend ging ein besonderer Gruß von Hans-Joachim Kosubek an die anwesenden Vertreter der Alevitischen Gemeinde sowie an KuBiS, den ehemaligen russisch-deutschen Kulturverein.
”Wir-Gefühl" bewahren Ein freudestrahlender Bundestagsabgeordneter Jan Metzler betonte in seiner beeindruckenden Rede, dass der entscheiden Faktor im Bundestagswahlkampf das „Wir-Gefühl” in der Partei war. Dies gelte es auch bei der anstehenden Kommunal- und Europawahl in die Waagschale zu werfen. Nur als Team könne man siegen. Er stehe auch für eine enge Verknüpfung seines Berliner Büros mit dem Wahlkreis. Auf seine Arbeit im Ausschuss für Wirtschaft und Energie freue er sich schon sehr.
Chancen in 2014 Die 1952 in Thüringen geborene Bürgerrechtlerin und CDU-Politikerin Vera Lengsfeld rückte die Chancen und positiven, globale Entwicklungen in den Fokus ihrer Rede. So sei 2013 das beste Jahr in der Menschheitsgeschichte gewesen. Ein Einschätzung, die auch der britische Journalist und Herausgeber des ”Spector” so zu Ende des vergangenen Jahres formuliert habe. Vera Lengsfeld machte ihre positive Bewertung nicht nur an der Weltwirtschaftsleistung von 73 Billionen US-Dollar fest, sondern auch an der rasanten Entwicklung in China, der Bekämpfung des Hungers, der Eindämmung von Krankheiten wie Malaria oder AIDS und dem Stop bei der Erderwärmung. Kritische, ja, mahnende Einschätzungen fehlten bei Vera Lengsfeld fast vollständig, sie malte eher ein rosarotes Bild von der nahen Zukunft. Einzig beim Blick auf die Europäische Union trübte sich ihre Zuversicht ein wenig. Hier plädierte sie für ein Europa der Vaterländer, nicht für einen Zentralstaat.