WSV Worms ist beim Backfischfest mehr als nur dabei
Vom ersten bis zum letzten Tag
Die vielen fleißigen Helfer ohne die das alles nicht möglich wäre.
Auch der Wassersportverein Worms ist traditionell über viele Jahrzehnte in den Backfischfestumzug und das Fischerstechen eingebunden.
Wenn es am Floßhafen in Worms hämmert, bohrt, sägt, klopft und ab und an auch mal geflucht wird, dann ist es wieder soweit, das WSV-Gremium „Kultur und Bau“ unter der Leitung von Hans-Jürgen Magenheimer macht sich bereit für den Backfischfestumzug.
In mühevoller Kleinarbeit werden alle Jahre liebevoll die Motivwagen gestaltet. Sei es wie in der Vergangenheit ein „Weinbergstrulli“ zum vorgegebenen Umzugsmotte 500 Jahre Riesling, die Lokomotive „Emma aus Lummerland“ oder wie in diesem Jahr „Aladins Wunderlampe aus 1001 Nacht“.
Viel Schweiß und Arbeit stecken darin, über Wochen wird getüftelt und geplant. Über Wochen wird der Samstag für den Wagenbau reserviert und wenn es mit der Zeit knapp wird, dann wird auch unter der Woche Freizeit für die Wagengestaltung geopfert. Auch Rückschläge wie z.B. Regen- und Sturmschäden werden hingenommen und halten nicht davon ab, die Ärmel wieder hoch zu krempeln. Abgerundet wird die Wagengestaltung traditionell mit dem Blumenschmuck in den Vereinsfarben des WSV.
Im Umzug am ersten Backfischfestsonntag wird der mit Liebe gestaltete Wagen von der WSV-Fußgruppe präsentiert, die natürlich das Thema aufgreift und in diesem Jahr Jung und Alt kostümiert als Aladin, bezaubernde Jeannie, Prinzessin oder Muselmane den Wagen begleiteten.
Der Lohn für die ganze Arbeit sind dann die strahlenden Kinderaugen am Straßenrand, die aufgeregt fragen: Ist das Aladins Wunderlampe? Auch der präsentierte fliegende Teppich zauberte ein Lächeln auf die Gesichter und das nicht nur bei den Kleinen. Da werden Bonbons direkt zur Nebensache.
Vor den Festplatzbesuchen in der Backfischfestwoche steht dann für alle Fischerstecher das tägliche und feuchtfröhliche Training mit den Stecherbooten im Floßhafen auf dem Programm. Hierzu stellt der WSV alljährlich gerne auch sein Gelände, seine Bootspritsche und Umkleidehalle zur Verfügung.
Den spannenden Abschluss beim Fischerstechen am zweiten Backfischfestsonntag erleben dann auf dem WSV-Gelände zahlreiche Besucher, die in diesem Jahr zwar nicht bei Sonnenschein, aber dennoch akzeptabler trockener Witterung von Gastgeber WSV mit Speis und Trank versorgt wurden. Leider war in diesem Jahr den beiden WSV-Mannschaften das Glück nicht hold, aber mit einem dritten Platz zeigte sich auch die erste Stechermannschaft mit Jochen Magenheimer, Patrick Baaden und Mirco Schmidt durchaus zufrieden.