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Fr., 17. Mai 2013, 10:07 Uhr
Studierendenverein „Green up your college“ der FH Worms setzt neue Impulse
Vom Kopf in die Hand – Kaffee zum Mitnehmen im Porzellanbecher
Das Team „Green up your college“ präsentiert den Campus Cup/FH Worms.
Eine gute Idee beginnt im Kopf und mittlerweile tragen immer mehr Studierenden auf dem Campus der FH Worms diese Idee in der Hand, der neue Campus Cup kann sich sehen lassen.
Schon einen ganze Weile dachte das junge Team von Green up your college e.V. über die wachsenden Müllberge nach und stieß mit der Idee, Pappbecher durch Porzellanbecher zu ersetzen, beim Studierendenwerk Vorderpfalz sofort auf offene Ohren. „Die leeren Becher blähen unser Müllvolumen auf und sind weder auf dem Campus noch in den Vorlesungs- und Seminarräumen ein schöner Anblick“, sagt die Geschäftsführerin des Studierendenwerks Alexandra Diestel-Feddersen.
„Ich bin deshalb froh, dass wir jetzt einen funktionalen und umweltfreundlichen Porzellanbecher anbieten können: den Campus Cup.“
Seit wenigen Wochen gibt es den Porzellanbecher in allen Cafeterien des Studierendenwerks Vorderpfalz in Landau, Germersheim und Ludwigshafen. Der einmal gekaufte Becher kann dann bei jedem Cafeteriabesuch wieder mit Kaffee, Cappuccino oder Tee befüllt werden – zu den regulären, günstigen Preisen.
In Worms zahlen die Studierenden 3,50 Euro für den Campus Cup. Möglich wird dies durch eine finanzielle Zuwendung der Fachhochschule – diese ist natürlich auch daran interessiert, den Müll auf dem Campus zu reduzieren. „Wir freuen uns, diese Kampagne unterstützten zu können, denn Nachhaltigkeit ist ein gesamtgesellschaftliches Anliegen. Etwas, dem wir uns nicht entziehen wollen.“, betont der Präsident der Fachhochschule Prof. Dr. Jens Hermsdorf. Die Wormser Studierendeninitiative „Green up your college e.V.“ freute sich, für diese Idee, Mehrweg- statt Wegwerfbecher anzuschaffen, sowohl beim Studierendenwerk als auch bei der Hochschule Mitstreiter gefunden zu haben. „Mit einer schönen Idee und den richtigen Unterstützern kann man ökologische Ressourcen einsparen und dabei ein modernes Produkt einführen. Also, wir Studierende freuen uns sehr über den Cup.“, so Milad Morad, Vorsitzender der studentischen Initiative.
Mittelfristig sollen die Einwegbecher nicht mehr angeboten werden. „Ich hoffe, dass der Campus Cup gut angenommen wird, zumal die Anregung, die Pappbecher durch umweltfreundliche Porzellanbecher zu ersetzen, von den Studierenden selbst kam. Und der Kaffee schmeckt doch auch besser als aus einem Pappbecher“, so Diestel-Feddersen.