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  • Mi., 02. November 2016, 14:59 Uhr
    Kooperation zwischen Gauß-Gymnasium und ASB für Förderpreis „Helfende Hand“ des Bundesinnenministeriums nominiert / Online-Abstimmung für Publikumspreis

    Vom Schülersani zum Katastrophenschutzhelfer

    Der Schulsanitätsdienst am Gauß-Gymnasium erfreut sich größter Beliebtheit. Die Kooperation zwischen Gauß und ASB ist jetzt für den Förderpreis „Helfende Hand“ nominiert.


    Das Konzept zur Zusammenarbeit im Schulsanitätsdienst zwischen ASB und Gauß-Gymnasium, das im Sommer dieses Jahres mit einer Urkunde besiegelt wurde, ist in der Kategorie Nachwuchsarbeit für den Förderpreis „Helfende Hand“ des Bundesinnenministeriums nominiert. Mit dem Förderpreis werden Projekte ausgezeichnet, die Menschen für einen Einsatz im Bevölkerungsschutz begeistern. Auch die vorbildliche Unterstützung des Ehrenamts wird gewürdigt. Die Preisverleihung findet am 28. November im Ministerium in Berlin statt. Auf dieses Datum fiebern seit Bekanntgabe der Nominierten der Projektkoordinator des ASB, Dirk Beyer und der betreuende Lehrer des GGW, Andreas Christoph und alle Schülerinnen und Schüler hin. Gemeinsam mit einer kleinen Schülergruppe werden die beiden Koordinatoren Ende des Monats nach Berlin fahren, um den Preis entgegen zu nehmen. Dann erfahren sie auch, ob sie den ersten, zweiten oder dritten Platz belegen. Das ist nämlich noch geheim.

    Online-Abstimmung läuft

    Bis zur Preisverleihung läuft auch noch eine online-Abstimmung für einen Publikumspreis. Hier stehen alle zwölf bundesweit nominierten Projekte zur Wahl. Beyer und Christoph rufen alle zur Teilnahme an der Abstimmung auf. „Wir freuen uns riesig über die Nominierung. Wenn wir auch noch den Publikumspreis gewinnen würden, wäre das natürlich fantastisch“, so Dirk Beyer, der auf die Unterstützung der Bevölkerung hofft. Abstimmen kann jeder unter der Internetadresse http://www.helfende-hand-foerderpreis.de Der Titel des Wormser Projektes lautet: Vom Schülersani zum Katastrophenschutzhelfer.

    Die Nominierung für den Förderpreis ist der bisherige Höhepunkt der Zusammenarbeit zwischen der Schule und dem ASB. Bereits seit dem Schuljahr 2010/2011 bildet der ASB die Schulsanitäter am Gauß-Gymnasium aus und sorgt mit regelmäßigen Fortbildungsveranstaltungen dafür, dass die aktiven Schülersanis die richtigen Handgriffe beherrschen, sollte es im Schulalltag oder auch bei anderen Schulveranstaltungen zu medizinischen Notfällen kommen. Aber auch wenn es „nur“ darum geht, ein Pflaster zu kleben, sind die Schuülersanis zur Stelle.

    Inzwischen sind über 70 Schüler in dem Dienst aktiv oder in Ausbildung. Mit der Kooperationsvereinbarung wurde jetzt eine feste Aus- und Fortbildungsreihenfolge ab der Klassenstufe zehn festgelegt. Diese reicht vom vorbereitenden Erste Hilfe Kurs über die Ausbildung zum Schulsanitäter bis hin zu Fachlehrgängen für den Sanitätsdienst oder den Katastrophenschutz, mit denen die Schüler dann beim ASB aktiv werden können. Später ist dann auch die Weiterqualifizierung zum Erste Hilfe Ausbilder möglich. Bereits in Klasse fünf werden alle Schüler unter dem Motto „Helfen statt gaffen“ für das Thema Erste Hilfe sensibilisiert.

    Wenn die ersten Schülerinnen und Schüler alle Ausbildungen durchlaufen haben, werden sie nach dem Motto „Schüler machen Schule“ ihre jüngeren Mitschüler bei deren Lehrgängen und Einsätzen unterstützen und begleiten und so ebenfalls zur Verstetigung des Projektes beitragen.

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