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  • Mo., 08. Dezember 2025, 16:01 Uhr
    ANPFIFF INS LEBEN: Projekt „Anpfiff Jugendräume“ startet in zweite Förderrunde / 1,5 Millionen Euro für Lern- und Begegnungsräume in 20 Sportvereinen

    Vom Verein zum Bildungsort

    Mit einem Stuhl als Relikt aus alten Zeiten werben Vertreter des SV Horchheim, des VfB Eppingen, der Dietmar Hopp Stiftung sowie von Anpfiff ins Leben für die neue Förderrunde.
    Foto: Anpfiff ins Leben

    Vorhandenes modernisieren für eine gezieltere schulische Förderung und Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts. Mit seinem Projekt „Anpfiff Jugendräume“ startete Anpfiff ins Leben am Donnerstag die zweite Runde eines Förderprogramms, das Sportvereine zu Bildungs- und Begegnungsstätten weiterentwickelt. Gemeinsam mit der Dietmar Hopp Stiftung stellt Anpfiff als Projektentwickler und Kompetenzpartner 1,5 Millionen Euro bereit, um 20 Sportvereine in der Metropolregion Rhein-Neckar sowie angrenzenden Regionen in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Hessen zu fördern. Dafür dürfen sich von nun an Vereine aller Sportarten und unabhängig ihrer Leistung bewerben.

    SV Horchheim lobt Programm

    „Wir dachten anfangs, dass wir als relativ kleiner Verein sowieso keine Chance hätten, genommen zu werden“, sagte Wilfried Adelfinger, 1. Vorsitzender des SV Horchheim und ergänzte, „doch dann wurden wir ausgewählt und unsere Jugend hat in großem Maße davon profitiert.“ Die absoluten Zahlen der ersten Projektrunde von 2022 bis 2024 lesen sich ebenfalls beeindruckend. In 20 Sportvereinen wurden neue Jugendräume erschaffen, über 8 000 Kinder und Jugendliche erreicht, 4 860 Stunden ehrenamtliche Arbeit geleistet und 1 500 neue Mitglieder gewonnen. 940 davon unter 18 Jahren.

    Mehr als nur Räume

    Nun startet die zweite Runde. Auf einen einzelnen Verein heruntergebrochen sieht die Förderung folgendermaßen aus: Bis zu 55.000 Euro für Raumgestaltung und Qualifizierungsmaßnahmen, ein Energie-/Gebäudegutachten, Qualifizierungsbausteine für Ehrenamtliche, eine zweijährige Vereinsberatung mit persönlichem Ansprechpartner und Unterstützung bei der Evaluation. „Wir begleiten die Vereine und ihre Ehrenamtlichen von der Idee bis zur Umsetzung und entwickeln gemeinsam Räume, die Zukunft schaffen – Lernorte, die junge Menschen stärken und ihnen echte Teilhabe ermöglichen“, sagte Projektleiter Sebastian Ebeling von Anpfiff ins Leben. Seine Kollegin Yasmin Schenk erwähnte, „dass wir den Vereinen der zweiten Runde jeweils einen Paten aus der ersten Runde zur Seite, und somit ganz viel Expertise, gestellt bekommen.“

    Fristende am 28. Februar

    Die Bewerbungsphase dafür begann am 5. Dezember, passenderweise dem Tag des Internationalen Ehrenamtes und läuft bis zum 28. Februar 2026. Bewerbungen unter www.anpfiffinsleben.de/jugendraum

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