
Die Jagd nach den schnellsten Zeiten in der Anlaufspur hatte bei der EWR Blitzschnell-Challenge noch gar nicht begonnen, da kannten alle der 25 Teilnehmer nur ein großes Ziel. „Jeder, der schneller ist als ich, den lade ich auf ein Kaltgetränk an der Theke ein“, hatte Frank Schembs, der Cheforganisator des Rheinspringens 2025, vollmundig und voller Selbstbewusstsein vor dem Besteigen der Trappenberg-Schanze mitten im Wormser Floßhafen verkündet. Der mit 53 Jahren durchaus als „alter Veranstaltungs-Hase“ zu bezeichnende Wormser hatte seinen Konkurrenten auf der Jagd nach Bestzeiten damit noch einen zusätzlichen Motivationsschub gegeben.
Die Sieger der „EWR Blitzschnell-Challenge“
1. Luca Gerbig (SV Leiselheim) – 30,89 km/h / Ein Balkonkraftwerk (powered by EWR)
2. Matteo Mayer – 28,70 km/h / Zwei Tickets für die Nibelungen-Festspiele 2025
3. Patrick Bogucki – 27,96 km/h / Zwei Tickets für Jazz and Joy 2025
Klar, das von der EWR AG ausgelobte Balkonkraftwerk stand schon hoch im Kurs, aber Frank auszubremsen, war dann noch eine Nummer schöner. Und siehe da, der Pfeddersheimer schwächelte, brachte es im ersten Durchgang auf gerade einmal gut 22 km/h. 22 waren schneller. Aber der Konter von Frank Schembs lief auf knapp 26 km/h im zweiten Versuch. Ein Konter, der Luca Gerbig, sonst eher als Stürmer der Fußballer des SV Leiselheim unterwegs, nicht aus der Bahn warf. Mit 30,89 km/h netzte Luca Gerbig als Schnellster ein. Und sechs weitere Rheinspringer schoben sich ebenfalls vor den „alten Event-Hasen“. Nach viel „ah und oh“ auf der Schanze folgte an der Theke die Nachbesprechung, die als Quintessenz ergab, dass mancher sicher noch den einen oder anderen Kilometer schneller hätte sein können.