
Fünf neue Messdiener wurden am 14. Juni in St. Martin feierlich in ihr neues Amt eingeführt. Der Domgemeinde stellten sich an diesem Sonntag sechs neue Messdiener im Gottesdienst vor.
Ganz ohne Lampenfieber erzählten Nancy, Paula, Luisa, Lukas, Benedict und Florian, dass sie sich auf ihren Dienst am Altar, aber auch auf Gruppenstunden und das bevorstehende Sommerzeltlager freuen. Kaplan Christoph Hinke segnete die neuen Messdiener und bat um Gottes Hilfe, damit sie ihren Dienst treu und voller Freude verrichten. In seiner Predigt berichtete er von Tarzisius, einem zwölfjährigen römischen Knaben. Dieser war Mitglied der christlichen Gemeinde Roms im 3. Jahrhundert, zu einer Zeit, in der die Christen im römischen Reich noch verfolgt wurden und ihre Gottesdienste nur heimlich feiern konnten. Tarzisius hatte einen wichtigen Dienst übernommen: Er brachte Gefangenen, älteren und kranken Menschen die Heilige Kommunion. Bei einem dieser Botengänge lauerten ihm heidnische Altersgenossen auf und töteten ihn. Heute wird er als Schutzheiliger, als Vorbild der Messdiener verehrt.
Als Zeichen, dass sie nun in die Gemeinschaft der Ministranten aufgenommen sind, bekamen die neuen „Minis“ von ihren Gruppenleitern Paula, Johannes und Max die Kreuze, die sie im Gottesdienst über ihrem Gewand tragen. In den wöchentlichen Gruppenstunden lernen die neuen Messdiener von den älteren Ministranten ihre vielfältigen Aufgaben am Altar.
Ministranten (Messdiener) übernehmen verschiedene Dienste im Gottesdienst: Sie tragen zum Beispiel das Kreuz und die Leuchter, halten das Weihrauchfass und bringen Brot und Wein zum Altar. Dabei tragen sie ein besonderes liturgisches Gewand. Als Sternsinger sammeln sie im Januar Spenden für wohltätige Zwecke.
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