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  • Mi., 17. November 2021, 13:13 Uhr
    Kiwanis-Club: Förderpreise für junge Künstlerinnen und Künstler der Lucie-Kölsch-Musikschule / Festliches Preisträgerkonzert in der Kapelle

    Von alten Meistern bis zu zeitgenössischer Komponisten

    Die Lucie-Kölsch-Musikschule der Stadt Worms hatte gemeinsam mit dem Kiwanis-Club Worms zu einem festlichen Konzert am vergangenen Sonntag eingeladen. Die Preisträgerinnen und Preisträger des Kiwanis-Förderwettbewerbs präsentierten sich in der Kapelle in der Prinz-Carl-Anlage.

    Bereits am Samstagvormittag fand in den Räumen der Musikschule die Bewertungen statt. Teilnahmeberechtigt waren Schülerinnen und Schüler der Jugendmusikschule, die vornehmlich in Ensemblebesetzungen ein Wettbewerbsprogramm einstudiert haben. Nach einer einjährigen Coronapause wurde der Kiwanis-Förderpreise zum sechsten Mal ausgelobt und in diesem Jahr auch für solistische Beiträge geöffnet.

    Die Punkte- und Preisvergabe erfolgte nach den Richtlinien des Wettbewerbs „Jugend musiziert“: Je nach Altersgruppe müssen zwei bis drei Werke aus unterschiedlichen Epochen bzw. Stilrichtungen vorgetragen werden. Die musikalische Bandbreite des Wertungsprogramms reicht von alten Meistern bis zu Werken zeitgenössischer Komponisten.

    Unabhängige Jury
    Die unabhängige Jury bestand aus Fachlehrkräften benachbarter Musikschulen und einer Vertreterin des Kiwanis-Clubs, die ebenfalls professionelle Musikerin ist: Hans-Jürgen Thoma (ehemals Musikschule Frankenthal, Kiwanis-Club Frankenthal), Karin Schön (Musikschule des Landkreises Alzey-Worms) sowie Gesa Marie Schulze (Musikerin, Kiwanis-Club Worms). Der Kiwanis-Club Worms stiftete erneut 1.000 Euro. Gestaffelt nach dem Wettbewerbsergebnis wurden Preisgelder an die Preisträger ausgeschüttet.

    Da in diesem Jahr weniger Teilnehmerinnen und Teilnehmer als üblich mitgewirkt haben, wurde, zur großen Überraschung und Freude des Kiwanis Club, ein Teil zurückgespendet, um den Wiederaufbau eines Kindergartens im Ahrtal zu unterstützen. Spontane Idee von Norbert Jansen war, die Musikschule in die für Anfang 2022 geplante Spendenübergabe einzubeziehen.

    Ziel des Kiwanis-Preises ist es, das gemeinsame Musizieren zu fördern. Er soll zur Gründung und Weiterführung junger Ensembles motivieren. Die Ausbildung der Kinder und Jugendlichen an der Lucie-Kölsch-Musikschule hat nicht nur die technische und musikalische Beherrschung eines Instrumentes zum Ziel. Vielmehr geht es auch um die Persönlichkeitsentwicklung und die Förderung emotionaler und sozialer Kompetenzen der Kinder. Das gemeinsame Musizieren mit anderen spielt dabei eine ganz besondere Rolle:

    Musizieren mit Anderen als sehr motivierend
    Selbstvertrauen, Geduld, Konzentrationsfähigkeit und Selbstdisziplin werden dabei ebenso erlernt wie Teamfähigkeit, die Fähigkeit zuzuhören, sich in eine Gruppe einzufügen, sich einzubringen oder auch zurückzunehmen, wenn es erforderlich ist, auf die Mitspieler zu achten und Verantwortung zu übernehmen für die eigene Leistung und die Leistung in der Gruppe. Darüber hinaus ist das Musizieren mit Anderen sehr motivierend und macht allen Beteiligten große Freude.

    Norbert Jansen, Präsident des Kiwanis-Club Worms, und Wolfgang Neidhöfer, Leiter der Lucie-Kölsch-Musikschule, übergaben die Urkunden und Preisgelder. Träger des Förderpreises sind der Kiwanis-Club Worms e.V. und die Lucie-Kölsch-Musikschule der Stadt Worms.

    Der Schwerpunkt der Teilnehmer und Teilnehmerinnen in diesem Jahr lag bei der Streichmusik. Das Programm war breit gefächert und reichte von Georg Phillip Telemann aus dem Barock bis Isaak Berkowitsch aus dem 20. Jahrhundert.

    Es spielten die Preisträger und Preisträgerinnen Nathanael Geier (erst acht Jahre alt!), Violine, Niklas Gesswein, Klavier (der einen Extra-Applaus dafür bekam, dass er erst seit etwa einem Jahr Unterricht bekommt und schon einen 2. Preis mit 20 von 25 möglichen Punkten verdient hatte), das Violinduo Ida Orkin & Tatjana Thilman, das Violinduo Lars Knierim und Philipp Leick, das Violinduo Madina Heckenthaler und Liliana Müller und das Streichquartett mit Samuel Langlitz, Amelie Kleber, Benjamin Shofman und Nikolaus Schmitt, das mit einem Werk von Ludwig van Beethoven das Konzert beschloss.

    Die Verantwortlichen und die Preisträger bei der Ehrung.

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