Chorgemeinschaft Horchheim begeisterte das Publikum in der Sport- und Kulturhalle
Von Bach bis Beatles, Rock bis Renaissance…
Mehr als 80 Sängerinnen und Sänger beim Finale auf der Bühne.
Ein Querschnitt aus 500 Jahren Musik mit Highlights aus Klassik, Musical und Schlager hatten die Sängerinnen und Sänger der Horchheimer Chorgemeinschaft für ihre Konzerte vorbereitet.
Den Auftakt am Himmelfahrtstag in der Horchheimer Sport- und Kulturhalle bildete der gemischte Chor unter der Leitung von Thomas Adelberger mit vier Liedern von Johannes Brahms. Zu überzeugen wusste der Chor mit „Am Donaustrande“, „Wisst ihr mann mein Kindchen“, „Ein hübscher kleiner Vogel“ und „Nein, es ist nicht auszukommen“ – pointiert kommentiert und erläutert vom Chorleiter.
Den Höhepunkt des ersten Konzertteiles setzte zweifelsohne das neues Projekt der Chorgemeinschaft – das Ensemble „Six for one“, bei dem sechs Sänger gemeinsam mit Chorleiter Thomas Kulzer eine etwas andere Musik darbieten wollen. Zur Begeisterung des Publikums wurden a capella und mit Choreographie die Lieder „Gruseltango“, das von einem Vampir handelt, der kein Blut sehen kann und „My Girl“ dargeboten.
Sein Können zeigte der Chor „Cantiamo“ unter der Leitung von Thomas Kulzer, der das Lied „Alles nur geklaut“ von den Prinzen „geklaut“ hatte, bevor das russiche Lied „Ej uchniem“ und das spanische „Un poquito cantas“ erklangen.
Mit dem Männerchor in die Pause
Die Pause läutete der Männerchor mit Thomas Kulzer mit einem bunten Potpouri ein, so waren „In Freud und Leid zum Lied bereit“, das Negro-Spiritual „Deep River“, Reinhard Meys „Freunde lasst und trinken“ und „Jeder braucht mal eine Pause“.
Ein richtiges Feuerwerk brannten die Aktiven im 2. Teil des Konzertes ab. Laute Bravorufe erntete der Frauenchor mit Thomas Adelberger für die Lieder „Memorie“ aus dem Musical Cats, „Liebeskummer lohnt sich nicht“ und Drafi Deutschers „Marmor, Stein und Eisen bricht“, sowie das besonders einstudierte „Fröhlich’ Pfalz, Gott erhalt´s“.
Einen Block englisch-sprachiger Liebeslieder, auch in Vorbereitung für den Beitrag zur Wormser Kulturnacht hatte Cantiamo vorbereitet. Begleitet von Günter Schmitt an der Laute das aus dem 16. Jahrhundert stammende „Come again“, „All you need ist love“ von den Beatles und den Hit „Top of the world“ on den Geschwistern Carpenter.
Beifallsstürme entete der Männerchor für die Interpretation von „Es geht mir gut“ von Westernhagen. Einen bewussten Bruch setzte der Chor dann noch mit Schuberts „Im Abendrot“.
Standing ovations vom Publikum gab es für den Abschluss des Konzertes. Mehr als 80 Sängerinnen und Sänger aller Chöre brachten unter Begleitung der beiden Dirigenten „Conquest of Paradise“ von Vangelis zu gehör.