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  • Fr., 27. Juni 2014, 14:49 Uhr
    Für jeden der passende Stadtplan zum Ausdrucken, Bearbeiten und Verschicken

    Von Baustellen-Info bis Bauplanansicht

     

    Links und hinterlegte Dokumente können direkt angesteuert und ausgedruckt werden. Screenshot: Pressestelle Worms


    Welche Behindertenparkplätze, öffentliche Toiletten, Baustellen, Apotheken oder KiTas sind in der Nähe Ihrer Wohnung? Sie wollen diesen Überblick zoombar bis auf 1:500 direkt ausdrucken?

    Sie überlegen mit Ihren Kindern, welches die beste Radroute zur Schule wäre oder wollen ihnen zeigen, wie Ihr Wohnviertel vor 100 Jahren bebaut war und sich gleich über Hintergründe informieren?

    Sie interessieren sich für Bebauungspläne oder dafür, ob eine PV-Anlage auf Ihrem Dach Sinn macht, wollen Ihre Hausdaten aber vor Fremdzugriff schützen? Oder Sie wollen einem auswärtigen Geschäftspartner eine Kartenskizze vom vereinbarten Treffpunkt mit eigenen Markierungen zumailen? 

    Willkommen in der schönen, neuen Welt der Karten-Übersichtszentrale. Ab Dienstag, dem 1. Juli, wird das neue Geoportal auf worms.de online gestellt und den bisherigen Online-Stadtplan ablösen. Ab nächstem Jahr soll auch eine Smartphone-Version entwickelt werden.

    Als eine der ersten Kommunen des Landes sieht sich Worms damit nach einjähriger Vorbereitung für eine umfassende Datenvernetzung in der Metropolregion Rhein-Neckar gerüstet, wie sie seit 2007 von der EU-Richtlinie INSPIRE gefordert wird: „Wir haben in Zusammenarbeit mit der Firma Caigos den Bürgern einen komfortablen Zugriff auf Geodaten eingerichtet“, freut sich Henning Stramm, Leiter der Abteilung Stadtvermessung und Geoinformation.

    Die Anschaffungskosten für Software, Server und Hosting betrugen etwa 25.000 Euro. Welche Vereinheitlichungs- und Abstimmungsbemühungen im Vorfeld nötig waren, kann angesichts uneinheitlicher Datenformate in den Bundesländern und erforderlicher behördlicher Zusammenarbeit nur erahnt werden. Doch „Geodaten gehören in die Hand der Bürger“, begründete Beigeordneter Uwe Franz (SPD) das städtische Engagement.

    Und Stadtvermessungs-Mitarbeiter Christoph Wagner, der der Presse erste Anwendungen demonstrierte, forderte alle Wormser dazu auf, die neuen Abfragemöglichkeiten kräftig zu nutzen und Anregungen und Verbesserungsvorschläge an die angegebene Kontaktadresse zu mailen. Denn: „Das System lebt und soll dezentral von allen weiter gepflegt werden, deren Daten sich ändern. Nur so bleiben die Daten aktuell!“

    Gemeinsam mit der Worms-App (2013) und den neuen Stadtplänen am Bahnhof präsentiert sich Worms damit auch Touristen und Geschäftsreisenden interaktiv, mehrsprachig und vernetzt – und damit ein ganzes Stück attraktiver.

     

     

     

     

     

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