Um den Schülerverkehr zu entlasten und durch ein größeres Platzangebot in den Bussen das Ansteckungsrisiko mit dem Corona-Virus für die Schülerinnen und Schüler zu reduzieren, hat der Landkreis Alzey-Worms bereits zusätzliche Busse an den hoch frequentierten Schulstandorten Flonheim, Osthofen und Alzey eingesetzt. Weitere Fahrzeuge sind für Schulen im Wonnegau bestellt. Und auch von der Busbörse des Landes will der Landkreis profitieren: „Nachdem das rheinland-pfälzische Wirtschaftsministerium angekündigt hat, dass eine zentrale Busbörse eingerichtet werden soll, hat die Kreisverwaltung Alzey-Worms direkt reagiert und dort bereits den dringenden Bedarf für weitere Fahrzeuge gemeldet“, berichtet Landrat Heiko Sippel. Der Kreis hoffe, dass kurzfristig zehn Busse im Rahmen der Busbörse genutzt werden können. Landesweit stehen maximal 250 Fahrzeuge zur Verfügung. Hauptsächlich seien dies Reisebusse, die derzeit nicht im Einsatz sind. Der Einsatz der Fahrzeuge werde über die Bus-Börse koordiniert. Darüber hinaus hat Landrat Sippel die Bürgermeister der Verbandsgemeinden und Städte im Landkreis gebeten, seitens der Ordnungsbehörden die Maskenpflicht in den Bussen stärker zu kontrollieren. „Verstöße gegen die gesetzliche Regelung, Alltagsmasken in Bussen und Bahnen zu tragen, um das Infektionsrisiko zu senken, soll nachgegangen werden“, betont der Kreischef.