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  • Do., 22. März 2018, 11:33 Uhr
    LandFrauen aus dem Kreis besichtigen Saatgutanlage in der Wormser Hafenstraße / Lagerkapazität verdoppelt / Wanderung im Oktober

    „Von der Größe her beeindruckend”

    Bei der Besichtigung der RWZ-Saatgutanlage in Worms, konnten die Besucher aus den Reihen der LandFrauen „hinter die Kulissen” schauen und interessante Informationen erhalten.


    200 Jahre Raiffeisen im Jahre 2018, da passte es gut, dass die LandFrauen aus dem Kreis Worms einen Termin für die Besichtigung der Saatgutanlage der RWZ (Raiffeisenwarengenossenschaft) in Worms ausgemacht hatten. Etliche interessierte LandFrauen und -Männer trafen sich in der erweiterten Saatgutanlage in der Hafenstraße. Die gesamte Produktionsfläche war schon von ihrer Größe her beeindruckend. Dieser Eindruck wurde dann auch beim Rundgang mit Hagen Crummenauer durch fast alle Gebäude und Abteilungen noch verstärkt. In den Standort wurden in den letzten Jahren ca. 10 Millionen Euro investiert und der Umsatz ist mittlerweile erheblich.

    Die Jahreslagerkapazität beläuft sich nach dem letzten Umbau vor zwei Jahren auf 8.000 Tonnen Getreide, doppelt so hoch als zuvor. Durch immer strengere Auflagen in Sachen Düngung und Pflanzenschutz gewinnt das Saatgut vermehrt an Bedeutung. Besonders die Saatgutvermehrer loben die neue Anlage. Man muss früh am Markt sein, um reagieren zu können, das hat die RWZ durch die Errichtung des Saatgut-Zentrums erreicht. Die Annahmestellen für Weizen und Gerste wurden voneinander getrennt. Dadurch verringert sich die Gefahr des Fremdbesatzes durch die jeweils andere Art beträchtlich. Von großem Vorteil ist die verkehrstechnisch und logistisch geeignete Lage in Worms, direkt am Rhein, die hohe Zahl an sonnigen Monaten und die Beachtung einer gesunden Vorkultur in der Region, wie Kartoffeln, Zuckerrüben und Gemüsekulturen. All dies sind Gegebenheiten, welche den Getreideanbau hier wesentlich effizienter machen als in Nord- oder Ostdeutschland. Interessiert beobachteten die Besucher die Absackung und Palettierung, alles vollautomatisch. Besonders freute man sich, dass gerade die Verladung aufs Schiff beobachtet werden konnte, das kommt im Schnitt einmal wöchentlich vor.

    Auf den Spuren des Sozialreformers

    Eine weitere Veranstaltung zu 200 Jahren Raiffeisen folgt im Oktober. An vier Tagen wandern die Wormser Landfrauen auf den Spuren des Sozialreformers im Westerwald. Dazu wird die Landjugend-Akademie in Altenkirchen per Bahn angesteuert und unter der Leitung von Helga Seelbach geht es von dort aus täglich zu kleineren Wanderungen mit vielen Informationen zu Raiffeisen und seinen Ideen zu seinen Wirkungsstätten. Anmelden kann man sich in allen LandFrauenortsvereinen oder in der Alzeyer Geschäftsstelle unter Telefon 06731/95107500.

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